Empfehlen | Drucken | Kontakt05.03.2011 - 23:06 Uhr

Sieg gegen Hoffenheim: 2:0! Fohlen haben wieder Hoffnung

Von AXEL STRÖTKER
Gladbach gegen Hoffenheim: die Bilder
Mönchengladbach –  

„Wir haben noch lange nicht fertig“, schreit Stadionsprecher Torsten Knippertz nach dem 2:0 gegen Hoffenheim, während die Borussen die Welle mit den jecken Fans machen und fröhlich Fußbälle ins Publikum schießen.

Gladbach gewinnt unter Fohlen-Flüsterer Lucien Favre endlich seine Heimspiele, feiert die Wiederauferstehung an den tollen Tagen. Filip Daems mit einem verwandelten Foulelfmeter und Igor de Camargo per Kopf ballern Boss Rolf Königs auf den Frauen-WM-Wagen beim Veilchendienstagszoch, von dem der Präsident nur nach einem Erfolg Kamelle werfen wollte.

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„Denn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat, un mer trekken durch de Stadt, un jeder hätt jesaht“, dröhnt die kölsche Poldi-Tor-Hymne aus den Boxen des Borussia-Parks und das ganze Stadion singt übermütig „Kölle steigt ab, steigt ab, Kölle steigt ab.“

Spielernoten von Fans und Redaktion

Frech bei immer noch sieben Punkten Rückstand auf den rheinischen Rivalen. Aber der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt zumindest bis Sonntag nur noch drei Punkte, das Wunder Klassenerhalt ist beim Start einer Sieges-Serie in Bremen und im Heimspiel gegen Kaiserslautern plötzlich wieder aus eigener Kraft zu schaffen.

Dafür sorgt Igor de Camargo, der nach zwei vergebenen Großchancen in der ersten Halbzeit vom Depp zum Helden wird. Der Brasil-Belgier holt den Strafstoß gegen Hoffenheims ansonsten starken Torhüter Starke heraus und wuchtet eine Arango-Ecke zum 2:0 in Netz.

„Ein sehr schöner Kopfball“, grinste de Camargo. „Super-Tor“, gratulierte Favre. „Igor war der Matchwinner, die entscheidende Figur“, lobte Belgiens Co-Nationaltrainer Marc Wilmots und stellte de Camargo ein Länderspiel-Comeback in Aussicht.

Borussias bester Stürmer nach seinem siebten Saisontreffer: „Ich hätte noch ein Tor mehr machen müssen. Aber das Wichtigste sind die drei Punkte. Wir dürfen ab sofort nur noch an Bremen denken.“ Bisher patzte Gladbach in der Rückrunde stets gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

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