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1:0-Sieg in Frankfurt: Lucky Luuk stößt Tor nach Europa auf

Luuk de Jong (r.) freut sich nach seinem Siegtor mit Kollege Martin Stranzl.
Luuk de Jong (r.) freut sich nach seinem Siegtor mit Kollege Martin Stranzl.
 Foto: Bongarts/Getty Images
Frankfurt –  

So geht’s für Borussia auch in der nächsten Saison wieder Richtung Europa! Lucien Favres Truppe platziert den Big Point, siegt bei Überraschungsteam Frankfurt 1:0 und springt auf Platz 6 - das würde am Ende Europa League bedeuten.

Mann des Abends war Holland-Stürmer Luuk de Jong, der nach 22 Minuten eine von Thorben Marx verlängerte Ecke unhaltbar in den Winkel einköpfte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient. Beide Teams spielten zwar offensiv, die größeren Chancen hatte aber Borussia.

Nach fünf Minuten musste Eintracht-Keeper Kevin Trapp nach einem Stellungsfehler von Carlos Zambrano außerhalb seines Strafraumes per Kopf vor de Jong klären. Zehn Minuten später köpfte der Stürmer nach einem Eckball über den Kasten der Frankfurter (15.). Dann machte er es aber besser und wurde zu Lucky Luuk. Nach dem Treffer kontrollierte die Borussia die Partie, Frankfurt kam zu selten gefährlich vor das Tor der Gäste.

Das schien sich nach der Pause zu ändern, denn der zweite Durchgang begann gleich mit einer Großchance für Frankfurt. Takashi Inui hatte sich auf der linken Seite durchgetankt, probierte dann aber einen Kunstschuss und verzog deutlich.

Frankfurt machte jetzt Druck, Borussia hatte nur wenig Entlastung. „Das war eine gute erste Halbzeit, danach war es viel schwieriger. Wir hatten Probleme, den Ball zu halten“, analysierte Lucien Favre anschließend.

Am Ende musste er noch mehrfach zittern, als Marc-Andre ter Stegen per Fußabwehr gegen Inui retten musste und Stefan Aigner völlig frei zum Kopfball kam, den Ball aber nur aufs Tornetz brachte.

Borussia ist damit voll auf Kurs Europa, sogar der Rückstand auf die Champions League beträgt nur noch vier Punkte. „Das ist sehr gut, was wir hier gemacht haben“, strahlte Matchwinner de Jong anschließend. „Alles ist sehr eng, ich hoffe, dass wir am Ende der Saison auf einem Europapokalplatz stehen.“

Könnte klappen, obwohl es am Ende noch einmal turbulent wurde. Frankfurts Trainer Armin Veh regte sich fürchterlich über eine Schiedsrichter-Entscheidung auf und wurde auf die Tribüne verwiesen.

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