RoadSense, das interaktive Verkehrserziehungsprogramm für Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse, wird ebenfalls auf die neue A‑Klasse umgestellt.
RoadSense wurde entwickelt, um Jugendliche so früh wie möglich für ihr Verhalten und ihre Eigenverantwortung im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Sie lernen unter Anleitung speziell geschulter Fahrlehrer an einem halben Tag, sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer einzuschätzen, Konflikte zu lösen und Risiken zu vermeiden. Dabei kann jeder Schüler in den praktischen Übungen auch für einen kurzen Moment selbst hinter das Steuer und das Fahrzeug auf einem abgesperrten Gelände bewegen.
Gleichzeitig haben die rund 100 in das RoadSense-Programm eingebundenen Fahrlehrer die Gelegenheit, die neue A-Klasse als Fahrschulwagen kennenzulernen. Zwei Ausstattungspakete werden angeboten:
Das Fahrschulgrundpaket kostet 495 Euro [1] und umfasst
Beim Fahrschulgesamtpaket (1.150 Euro) kommt die Doppelpedalerie dazu. Dieses ist auch Bestandteil des A-Klasse Sondermodells >>toBE<<. Das Modell bietet Fahrlehrern mit einer Reihe von Komfortextras einen besonders angenehmen Arbeitsplatz, ähnlich wie das Fahrschul-Sondermodell >>toBE<< der B-Klasse. Die A-Klasse >>toBE<< kann ab sofort bestellt werden und kommt ab Januar 2013 zur Auslieferung.
RoadSense: Über 5.000 Schüler sammeln interaktiv Erfahrungen
Insgesamt haben bislang über 5.000 Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten an RoadSense teilgenommen. Bis Ende 2012 werden es dann knapp 7.000 Jugendliche sein, die in unterschiedlichen deutschen Städten die Veranstaltung bei Mercedes-Benz besuchen. Neue RoadSense Standorte sind Fulda sowie das Ruhrgebiet (Bochum-Wattenscheid), neben den bisherigen Ausbildungsstützpunkten Bremen, Stuttgart, München und Berlin. In der Planung stehen Leipzig und Ravensburg.
Um die Wirksamkeit des Programms zu untersuchen, wurde RoadSense durch die Jacobs University in Bremen evaluiert. Die Befragung war als Kontrollgruppen-Untersuchung angelegt und schloss eine Erhebung sechs Monate nach RoadSense ein, um zu prüfen, ob die RoadSense-Teilnahme zu nachhaltigen Veränderungen führt. Es zeigte sich, dass verkehrs- und sicherheitsbezogene Einstellungen bei den RoadSense-Schülern signifikant stärker ausgeprägt waren.
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