Dreiste Betrüger machen sich mit einem einfachen Trick über fremde Bank-Konten her, buchen hohe Summen ab.
Haben Sie sich in der letzten Zeit gefragt, wer es da wohl gut mit Ihnen gemeint und einen Cent überwiesen hat? Dann sollten Sie Ihr Konto genau im Blick behalten!
Denn der Cent muss nicht unbedingt ein Glücks-Cent sein.
Betrüger verschaffen sich mit einem dreisten Trick existierende Konto-Nummern und buchen dann größere Beträge ab.
Und so gehen sie vor:
Zuerst erstellen die Gauner eine Liste von Kontonummern - zufällig gewählte Zahlenkombinationen. Dann überweisen sie auf jedes dieser Konten einen Cent. Führt die gewürfelte Nummer ins Leere, kommt von der Bank eine Fehlermeldung. Bleibt diese jedoch aus, haben die Betrüger ein existierendes Depot gefunden. Und davon buchen sie dann höhere Summen ab.
Im Verwendungszweck wird dann häufig ein angeblicher Kauf oder eine Dienstleistung genannt, die Sie beauftragt haben sollen.
Dass die Betrüger gar nicht wissen wem das Konto gehört, ist dabei egal. Und die Bank prüft auch nicht automatisch, ob Sie überhaupt eine Einzugsermächtigung erteilt haben.
Sie sollten Ihr Konto also stets im Blick halten und „ihre Auszüge regelmäßig prüfen, auf unerklärliche 1-Cent-Überweisungen achten und ihrer Bank unberechtigte Abbuchungen melden“, rät Julia Klöckner (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Verbraucherschutzministerium, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag vorab berichtete.
Aber nicht voreilig handeln. Diese Methode wird auch von seriösen Unternehmen genutzt. Manche Hilfsorganisationen und Online-Zahldienste (wie z.B. PayPal) überprüfen nach Angaben des Magazins so die Identität eines Spenders oder Kunden.
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