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Der Gartenmöbel-Trick: Vor oder zurück? So merken Sie sich die Zeitumstellung

Eine Stunde weniger Schlaf: In der Nacht zu Sonntag wird die Uhr von 2.00 auf 3.00 Uhr vorgestellt.
Eine Stunde weniger Schlaf: In der Nacht zu Sonntag wird die Uhr von 2.00 auf 3.00 Uhr vorgestellt.
Foto: dpa

Frage: Wenn in der Nacht zum Sonntag die Sommerzeit beginnt - muss die Uhr dann vor- oder zurückgestellt werden? Keine Ahnung? Dann geht es ihnen wie tausenden anderen Deutschen. Schluss damit! Wir haben die besten Merksätze zur Zeitumstellung zusammengetragen.

Merksatz Nr. 1

Im Sommer stellt man die Gartenmöbel „vor“ die Tür. Im Winter stellt man sie „zurück“ in den Schuppen.

Merksatz Nr. 2

Im Winter sind die Temperaturen im Minus-Bereich, also eine Stunde zurückstellen. Im Sommer sind sie wieder im Plus-Bereich, also eine Stunde vorstellen.

Merksatz Nr. 3

Im Sommer wird die Uhr vorgestellt (beides mit „o“), im Winter hinter.

Merksatz Nr. 4

In spring, time springs forward, in fall it falls back. (Im Frühling springt die Zeit nach vorne, im Herbst fällt sie zurück.)

In der Nacht zum Sonntag wird uns also eine Stunde geklaut. Die Uhr springt von 1:59 Uhr direkt auf 3:00 Uhr. In der Bundesrepublik geht das schon seit 1980 so. Warum eigentlich?

Die wichtigste Begründung lautet: Wenn's Abends länger hell ist, kann man das Tageslicht besser nutzen. Das bedeutet mehr Lebensqualität und weniger Energieverschwendung. Denn das Licht muss erst später angeschaltet werden.

Kritiker sehen das anders. Sie bemängeln hohe Kosten und wenig wirtschaftlichen Nutzen. Auch für die Gesundheit soll die Zeitumstellung nicht unbedingt gut sein. Deswegen hat sich Russland auch im letzten Jahr davon verabschiedet. Für die EU-Mitgliedsstaaten ist die Zeitumstellung vorgegeben.

Vielen Menschen geht sie mächtig auf den Wecker. Andere finden sie gar nicht so dumm. Hier gleich die Pro- und Contra-Argumente durchklicken.

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