Eine Band mit dem Namen „Concorde“ bringt kölsche Musiker zurzeit zum Rasen.
Erry Stoklosa (64) von den Bläck Fööss ist stinksauer, die Klüngelköpp schütteln mit ihren Köpfen, und Brings-Schlagzeuger Christian Blüm (47) schrieb eine erbitterte E-Mail. Doch was war passiert?
„Es kann nicht sein, dass Vereine mit unseren Namen auf Plakaten werben, wo wir gar nicht gebucht sind“, sagt Erry. Grund für die Empörung in Köln ist ein Plakat in Neukirchen-Vluyn an der holländischen Grenze.
Die dortige Gesellschaft „Neukirchen-VLÜ-KA-GE Rot-Weiss 1952 e.V„“ (200 Mitglieder) warb mit der ganzen kölschen Garde, die angeblich auf ihre Party nach dem Rosenmontagszug kommen sollte. Dazu wurden die Fööss und die Klüngelköpp falsch geschrieben. Seit der Beschwerde aus Kölle herrscht helle Aufregung in dem 35.000 Einwohner fassenden Städtchen.
„Das wollten wir doch nicht“, sagt Thomas Schade (44), Vizepräsident des Vereins. „Wenn die Werbung falsch rüber gekommen ist, möchten wir uns ganz herzlich entschuldigen.“ Schade klärt auf: „Unsere Haus- und Hofband Concorde wird die Lieder von den Bands spielen.“
Nach der Kritik nahm man sofort die Namen von den Plakaten. Die Hobbyband hat schon fleißig geprobt, um kölsche Bands in Personalunion auf die Bühne zu bringen. „Wir geben unser Bestes“, so Dennis (23) und Uwe Bongardtz (45).
Süper rockt die Hauptstadt
Das kölsche Urgestein war auf Vermittlung seines Freundes und Beraters Reiner Ostertag in die Hauptstadt gekommen - und rockte Berlin vor rund 200 Zuschauern.
Kasalla singen ein Liebeslied für den Rhein
Das Besondere: Im gesamten Song „Der Fluss“ kommen keine kölschen Floskeln vor - und dennoch trifft das Lied über den Rhein mitten ins kölsche Hätz!
Micky Brühl singt bei Paveier-Sause
Eigentlich hat Brühl noch bis zum 30. Juni Auftrittsverbot, doch nun darf er erstmals in Köln spielen. Und das ausgerechnet zum 30. Geburtstag seiner Ex-Band.