Dieser Mann hat zwei Leben: Das erste führt der Familienvater als IT-Experte in seiner eigenen Firma. Und in seinem zweiten Leben, der Musik, ist Stefan Knittler momentan gefragter denn je...
„Vielleicht ist es das Geheimnis“, sagt er. „Ich habe keinen Lieferdruck und kann so frei entscheiden, wann ich was mache.“
Was der einstige Schlagzeuger von „Bagdad Babies“ anpackt, gelingt. Das wissen auch Künstler wie Henning Krautmacher, Anke Engelke, Purple Schulz oder Carolin Kebekus.
Sie sind dabei, wenn Knittlers zweite Auflage von „(P)op Kölsch“ am 11. September im Gloria stattfindet. Zentrale Idee dabei: Alte bekannte Pop-Hymnen werden auf Kölsch umgetextet. Knittler: „Ich versuche, sehr nah am Originaltext zu bleiben.“
Das lieben die Fans, die Knittler und Kollegen schon in den letzten Jahren gefeiert haben. So kölsch Knittler auch ist - in ein bestimmtes Muster lässt er sich nicht pressen. „Ich ziehe den Hut vor den Karnevalsbands, aber ich könnte das nicht“, sagt er.
„Man muss dabei auch mal Klamauk machen. Aber ich kann kein Hampelmann sein.“ Muss er auch nicht, denn Songs wie „Marieche“ oder „Loss mer singe“ sind nicht nur im alternativen Karneval bestens angekommen.
Allerdings: „Ich werde niemals mehr den Fehler machen und nur auf Musik setzen“, schaut Knittler in die Zukunft. „Ich brauche meine Sicherheit.“ Alle Infos gibt es auf seiner Webseite: www.knittler-musik.de
Süper rockt die Hauptstadt
Das kölsche Urgestein war auf Vermittlung seines Freundes und Beraters Reiner Ostertag in die Hauptstadt gekommen - und rockte Berlin vor rund 200 Zuschauern.
Kasalla singen ein Liebeslied für den Rhein
Das Besondere: Im gesamten Song „Der Fluss“ kommen keine kölschen Floskeln vor - und dennoch trifft das Lied über den Rhein mitten ins kölsche Hätz!
Micky Brühl singt bei Paveier-Sause
Eigentlich hat Brühl noch bis zum 30. Juni Auftrittsverbot, doch nun darf er erstmals in Köln spielen. Und das ausgerechnet zum 30. Geburtstag seiner Ex-Band.