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Neuer Junggeburth-Song: Singt Wicky uns aus der Krise?

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So kennt man ihn: Wicky Junggeburth gibt auf der Bühne alles was er hat.
So kennt man ihn: Wicky Junggeburth gibt auf der Bühne alles was er hat.
Foto: Klaus Michels
Köln –  

Kölsch singen, kölsch sprechen, kölsch fühlen: Kaum einem Interpreten liegt seine Muttersprache so sehr am Herzen wie Wicky Junggeburth. Und jetzt kümmert sich der Karnevalist und Sänger mit Leidenschaft („Eimol Prinz zo sin') auch noch um die Rettung unseres Landes.

Dabei wird es bei dem Ex-Prinzen selten laut, sondern andächtig. „Zuhören tut uns auch mal gut“, sagt Wicky und singt uns mit seinem neuen Sessionstitel „Wer weiss, wie lang mer dat noch künne“ aus der Krise.

Als Prinz von 1993 begeisterte Wilfiried Wicky Junggeburth mit Eimol Prinz zo sin'
Als Prinz von 1993 begeisterte Wilfiried "Wicky" Junggeburth mit "Eimol Prinz zo sin'"
Foto: Klaus Michels

Hoffnung geben

„Das Lied soll uns Hoffnung geben. Wir sollten alles so schwarz sehen sollen, sondern auf uns vertrauen.“ In seinem Song behandelt Wicky die Euro-Krise und dass jeder Abschnitt unseres Lebens lebenswert ist - natürlich in bestem Kölsch!

„Es stimmt doch: Um uns herum hören wir so viel Negatives. Wen wir bei uns selbst anfangen, können wir dazu beitragen, die Stimmung deutlich zu verbessern.“ Wicky, dat häste jot jemaat!

Und für alle, die den Song noch nicht kennen - hier der Text:

1. Vers:

Wat läuf dann do en Griechenland?
Wä well soll dat verstonn
Milliarde weeden do verbrannt.
Wie soll dat wigger jonn?

Dä Euro kritt ald weiche Knee
Wie kumme mir do ruß?
Mir fördere uns’re Weetschaff he,
un jevven eine uss!

Refrain:
Wer weiss, wie lang m’r dat noch künne!
Wer weiss, wie lang m’r dat noch määt!
Mer kann nit immer nur jewenne,
doch unser Levve, dat bliev levvenswäät.

2. Vers:
Zwei Opas soßen op ener Bank.
Zwei Schöß jingke vörbei.
Do saht dä eine „Gott sei Dank,
han ich ming Brell dobei!“

Dä andere luhrte hingerdrin,
met leich verklärtem Bleck.
Jitz mööch hä noch ens zwanzig sin
Un nit em drette Plöck

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