Jaja, die gute alte Zeit: 1979 im „Roxy“ an der Maastrichter Straße. Hier erlebte Jürgen Zeltinger seine musikalische Geburtsstunde, wie er selbst grinsend sagt: „Der Bassist stand auf dem Damen-Klo, der Gitarrist auf der Herrentoilette, und ich stand neben der Theke. Ich war praktisch während des Saufens am Singen.“
33 Jahre später zieht es das kölsche Original wieder in einen kleinen Club: Im „Luxor“ darf am kommenden Donnerstag vor allem ein Song nicht fehlen: „Müngersdorfer Stadion“.
Solche Hits wollte Ende der 70er auch die Plattenfirma Ariola von der „Plaat“ haben. 30.000 Mark Vorschuss in bar gab es damals für den Sänger – im „Lederer“ am Wallrafplatz.
„Ich bin dann erst mal aufs Klo und hab’ nachgezählt“, erzählt Zeltinger. Und dann? „Bin ich zu Wempe und hab’ mir ’ne Rolex gekauft. Dann zum Flughafen und ab nach Mallorca. Tja, und in Kölle haben sie mich gesucht!“
Drei Zentner Lebendgewicht schütteln sich vor Lachen. „Ich war so stolz, endlich konnte ich mir mal was leisten. Aber als ich ein paar Tage später wieder zu mir kam, hatte ich dann doch ein schlechtes Gewissen...“
Wieder zurück in Köln, war ein Großteil des Geldes zwar verprasst, aber Zeltinger landete einen großen Hit: „Ich bin ’nen Asi mit Niwoh...“
Süper rockt die Hauptstadt
Das kölsche Urgestein war auf Vermittlung seines Freundes und Beraters Reiner Ostertag in die Hauptstadt gekommen - und rockte Berlin vor rund 200 Zuschauern.
Kasalla singen ein Liebeslied für den Rhein
Das Besondere: Im gesamten Song „Der Fluss“ kommen keine kölschen Floskeln vor - und dennoch trifft das Lied über den Rhein mitten ins kölsche Hätz!
Micky Brühl singt bei Paveier-Sause
Eigentlich hat Brühl noch bis zum 30. Juni Auftrittsverbot, doch nun darf er erstmals in Köln spielen. Und das ausgerechnet zum 30. Geburtstag seiner Ex-Band.