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Band plant für die Ewigkeit - aber...: Bläck Fööss: Drei Gründungsmitglieder gehen in Rente

Hartmut Priess (70), Andreas Wegener (55), Gus Gusovius (63), Erry Stoklosa (65), Kafie Biermann (66), Peter Schütten (69), Bömmel Lückerath (60) (v.l.)
Hartmut Priess (70), Andreas Wegener (55), Gus Gusovius (63), Erry Stoklosa (65), Kafie Biermann (66), Peter Schütten (69), Bömmel Lückerath (60) (v.l.)
Foto: Martina Goyert
Köln –  

Sie treffen das kölsche Lebensgefühl wie kaum eine andere Band. Schenkten uns Hits und Hymnen, die unter die Haut gehen: Die Bläck Fööss gehören zu Köln wie der Dom.

EXPRESS enthüllt ihren Plan, wie die Band unsterblich werden soll. Damit verbunden ist jedoch auch eine traurige Nachricht: Nach der Session 2014/15, dem 45-jährigen Bandbestehen, wird es in der Gruppe mehrere Wechsel geben.

Wie aus dem Umfeld der Fööss zu erfahren war, wollen die Gründungsmitglieder Peter Schütten, Erry Stoklosa und Hartmut Priess aus der Band aussteigen. Drei Künstler, die uns mit ihrem Können und ihrer Kreativität so viele schöne Stunden bereitet haben.

Die Fööss sind eine kölsche Institution. Erry (vorne links) schätzt vor allem die Musik über die Stadt.
Die Fööss sind eine kölsche Institution. Erry (vorne links) schätzt vor allem die Musik über die Stadt.
Foto: Klaus Michels

Doch für alle Fans gibt es einen Trost: Das Ende der Band soll damit keineswegs gekommen sein. Dem Vernehmen nach werden Gitarrist Bömmel Lückerath, Schlagzeuger Gus Gusovius, Keyboarder Andreas Wegener und Sänger Kafi Biermann die Fööss weiterführen. Hinzu kommen sollen neue, jüngere Musiker. Dieser Prozess soll fortlaufend weitergeführt werden, also auch dann, wenn eines Tages Bömmel und Co. in Rente gehen.

Das bedeutet: Die Bläck Fööss werden unsterblich! Immer wieder kann sich die Band erneuern; die großen Hits dieser genialen Musikgruppe werden weiter live gespielt – und neue Songs können hinzukommen.

Der Geheimplan der Fööss zeigt, dass die Bandmitglieder kein bisschen eitel ihre Zukunft planen. Wie zu hören ist, geht es ihnen nicht um sich, sondern um die Institution.

Trotz Wechsel immer an der Spitze
Hartmut Priess, Peter Schütten, Bömmel Lückerath, Erry Stoklosa, Rolf Lammers und Tommy Engel (v.l.) in den 70er Jahren.

Es war eine Fusion, die Köln und dem Karneval eine neue Musikrichtung geschenkt hat: 1970 traten erstmals die Bläck Fööss auf, nachdem die „Beat Stones“ (Erry Stoklosa, Peter Schütten, Tommy Engel) sich mit den Jungs von „Singing End“ (Bömmel Lückerath, Hartmut Priess und Rainer Rietsch) zusammengetan hatten. Doch Rietsch gehörte nicht zur Startformation – Dieter „Joko“ Jaenisch ersetzte ihn. Vier Jahre später beerbte Rolf Lammers Jaenisch, der aber 1977 wieder zurückkam, 1980 dann endgültig ausstieg.

Es folgte Willy Schnitzler, der 2005 wegen gesundheitlicher Probleme aufhören musste.

Die Band harmonierte sehr gut zusammen, bis ein großer Krach die Fööss auf eine Zerreißprobe stellte: Tommy Engel trennte sich nach langem Hin und Her von den Fööss. Obwohl damals viele Fans ein Ende der Gruppe prophezeit hatten, setzte sich der neue Sänger Kafi Biermann durch und feierte mit den Fööss Hits und Erfolge.

Der bislang letzte große Höhepunkt waren die drei Jubiläumskonzerte zum 40. Geburtstag 2010 auf dem Roncalliplatz.

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