Einen tollen Sieg auf den letzten Metern und Nervenkitzel pur: Cat Ballou holt sich in diesem Jahr verdient die „Loss mer singe“-Trophäe mit ihrer kölschen Pop-Hymne „Et jitt kei Wood“.
Es war nur noch Jubel: „Wir haben sehr lange gefeiert“, berichtet Ballou-Keyboarder Dominik Schönenborn am Morgen danach. Denn beim großen Finale der diesjährigen „Loss mer singe“-Kneipentour stand die Band aus Bergisch Gladbach als Sieger fest.
Mit denkbar knappem Ergebnis: Cat Ballou erreichten 40.317 Stimmen, dicht gefolgt von Kasalla (38.162, „Immer noch do“) und von Brings (23.5686, „Stell die Stadt op d‘r Kopp“).
„Wie in unserem Lied haben wir momentan keine Worte dafür“, so Dominik. „So blöd es klingt: Wir freuen uns, aber wir wissen auch, dass wir das im nächsten Jahr auch bestätigen müssen.“
Doch das Lied, EXPRESS berichtete schon Anfang November 2012 von einem möglichen Sessionshit, hat sich bei den Tausenden Besuchern einfach im Ohr festgesetzt. Nach einem eher mauen Jahr 2012 sind Cat Ballou gefragter denn je. Einfach ein Hit, der die Herzen erreicht. Nimmt man „Loss mer singe“ als Indikator für den Straßenkarneval, schallt es bald durch die Stadt: „“Wenn ich an ming Heimat denk, oh, oh, oh.“ Glückwunsch!
Süper rockt die Hauptstadt
Das kölsche Urgestein war auf Vermittlung seines Freundes und Beraters Reiner Ostertag in die Hauptstadt gekommen - und rockte Berlin vor rund 200 Zuschauern.
Kasalla singen ein Liebeslied für den Rhein
Das Besondere: Im gesamten Song „Der Fluss“ kommen keine kölschen Floskeln vor - und dennoch trifft das Lied über den Rhein mitten ins kölsche Hätz!
Micky Brühl singt bei Paveier-Sause
Eigentlich hat Brühl noch bis zum 30. Juni Auftrittsverbot, doch nun darf er erstmals in Köln spielen. Und das ausgerechnet zum 30. Geburtstag seiner Ex-Band.