Empfehlen | Drucken | Kontakt 01.10.2012 - 14:49 Uhr

Hintergründe zum Kölner Karneval: Was bedeutet eigentlich „Karneval“?

Wissenswertes zum Kölner Karneval
Wissenswertes zum Kölner Karneval
Foto: S.Hainz | pixelio.de

Es gibt Regionen, in denen Karneval Fastnacht oder Fasching genannt werden. Das sind die Namen für das fröhlich bunte Fest, das jedes Jahr im Frühjahr sieben Wochen vor Ostern mehrere Tage lang gefeiert wird.

In Köln und Umgebung heißt es Karneval, im Süden Deutschlands spricht man von der Fastnacht und andernorts heißt es Fasching. Die jecke Zeit steht im Zusammenhang mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem Osterfest. „Carne vale“ ist lateinisch und heißt übersetzt „Fleisch, lebe wohl“.

Warum feiert man Karneval?

Während des Fastens dürfen die katholischen Christen kein Fleisch essen und keinen Alkohol trinken. Durch den Verzicht sollen sie sich wieder stärker Gott zuwenden. Da liegt es nahe, dass die Menschen vor der Fastenzeit noch einmal das Essen und Trinken richtig genießen wollen. Das Verkleiden, die heitere Ausgelassenheit und die vielen Faschingsfeiern stellen den sonst so normalen Alltag für die Zeit von Donnerstag bis Veilchendienstag auf den Kopf.

Wie und wann wird gefeiert?

Für die richtigen Karnevalsfreunde beginnt die jecke Zeit schon am 11.11. um 11:11 Uhr eines jeden Jahres. In unterschiedlichsten Kostümen, bei lustiger Musik und mit vielen Liedern feiern Kinder und Erwachsene ausgelassen auf der Straße, in Schulen, Vereinen und Gaststätten. Am Aschermittwoch ist die „fünften Jahreszeit“ und der Riesenspaß dann vorüber.

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