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Der Rosenmontagszug im Kölner Karneval: Die Geschichte des traditionellen Karnevals

Foto: uwe weiser

Seit wann gibt es eigentlich einen Rosenmontagszug in Köln? War die Jungfrau schon immer ein Mann? Und wie lange gibt es im Kölner Karneval eine Prinzengarde?

Im Jahre 1823 wurde das „Festordnende Komitee (Festkomitee)“ gegründet. Am 10.Februar des Jahres feierte Köln den ersten Rosenmontagszug unter dem Motto „Thronbesteigung des Helden Carneval“. Mit dabei waren die Roten Soldaten, die sich auch gerade als Gesellschaft etabliert hatten, das "Geckenberndchen von den Hillige Knäächte un Mägde", Jan von Werth und Kölner „Bauer und Jungfrau“, als Erinnerung an die ehemals Freie Reichsstadt Köln. Damals wie heute steckte ein Mann im Kostüm der Jungfrau.

Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nicht mehr zu halten. Eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen entstand. 1860 geht der erste „Geisterzug“ am Abend des Karnevalssamstag. Auch nach der Jahrhundertwende hielt die „Gründerzeit“ der Narren an. 1902 entstand die Ehrengarde, als Begleittruppe von Bauer und Jungfrau. 1906 bekam Prinz Karneval seine Prinzengarde. Weitere Gesellschaften etablierten sich.

Willi Ostermann mit seinen Liedern und die originelle Grete Fluss machten den Kölner Karneval über die Stadtgrenzen hinaus berühmt.

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