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„Fastelovend em Blot...“: So wird über das neue Karnevals-Motto diskutiert

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Zochleiter Christoph Kuckelkorn bei der Vorstellung des neuen Mottos.
Zochleiter Christoph Kuckelkorn bei der Vorstellung des neuen Mottos.
Foto: Klaus Michels
Köln –  

Ab November wird es ganz heiß in Kölle. Alle Jecke können sich für nächste Session schon mal die Badehosen und Bikinis rausholen. Das neue Motto nimmt uns mit auf Samba-Tour: Vom Rhein nach Rio.

Etwas länger hat es gedauert, als beim traditionellen Prinzenessen das Geheimnis gelüftet wurde: Zuvor gab es stehende Ovationen für Prinz Marcus, Bauer Thorsten und Jungfrau Olivia für eine sensationelle Session. Als „Prinz Sunnesching“ wird uns der jecke Regent in Erinnerung bleiben.

Apropos Sonne: Die gab’s dann in musikalischer Form von heißen Samba-Tänzerinnen, die gemeinsam mit Zochleiter Christoph Kuckelkorn in den Gürzenich einzogen. „Fastelovend em Blot - he un am Zuckerhot“ gaben die Protagonisten den Takt und damit das Motto für die kommende Session vor.

In Anlehnung an die Städtepartnerschaft zwischen Köln und Rio, die im Herbst 2011 besiegelt wurde, gibt es dann den Austausch eines Markenzeichens zweier Städte: „Auf der ganzen Welt sind Rio und Köln bekannt für ihren Karneval. Da passt es doch gut, wenn wir uns kulturell austauschen“, meint Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach.

Können wir denn nächstes Jahr alle in Bikini feiern? Festkommitee-Sprecherin Sigrid Krebs: „Es zählt zur Tradition im Kölner Karneval, das Sessionsmotto regelrecht zu leben: Es spiegelt sich wider in Liedern, Kostümen, Saaldekorationen oder Mottofeiern.“

Samba alaaf: Gegenseitige Besuche sind da nicht ausgeschlossen. „Wir haben bereits Kontakte nach Rio de Janeiro geknüpft“, so Krebs weiter.

Übrigens: Bei der kölschen Schreibung von Blot (Blut) ist das FK nach dem Kölsch-Wörterbuch von Adam Wrede gegangen. Da beides möglich ist, müssen beispielsweise die Höhner „Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“ mit zwei „o“ nicht extra umtexten.

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