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Neuer Haie-Star: Sturms Schnellkurs in „Kölsch“

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Reporterteams standen am Freitag Schlange für ein Interview mit Marco Sturm.
Reporterteams standen am Freitag Schlange für ein Interview mit Marco Sturm.
Foto: Klaus Michels
Köln –  

Als EXPRESS Marco Sturm (34) an Weiberfastnacht im Kostüm empfing, schaute Kölns neuer Eis-Star noch skeptisch, doch jetzt weiß er, dass dies normal ist.

„Herr Lüdemann hat mir ein bisschen was von der Stadt Köln im Ausnahmezustand gezeigt“, berichtete Sturm am Freitag bei seiner offiziellen Präsentation. Lüde, den er aus der Nationalmannschaft schon kennt (wie auch Tripp, Gogulla und Schütz), hatte die Haie-Sause in den Rheinterassen organisiert, Sturm hat’s gefallen: „Es war sehr schön und interessant, mal reinzuschnuppern. Wir alle haben Spaß gehabt.“

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Doch das war’s dann auch mit Karneval. Am Freitag standen für den Stürmer, der nach zwei Kreuzbandrissen in der NHL keinen Vertrag für die verkürzte Saison bekam, die medizinischen Checks bei Kardiologe Dr. Martin Diekmann und in der Mediaparkklinik an. Danach stärkte sich Sturm auf der Geschäftsstelle mit Penne und Salat vom Lieferservice, ehe er sich den Journalisten stellte.

Der Medien-Ansturm zeigte: Sturm hievt das Interesse an den Haien auf ein neues Level. Er stellt sich den Erwartungen: „Aber das ist keine One-Man-Show. Es ist ein großer Kader, es muss alles zusammenpassen, damit wir Meister werden. Ich versuche so schnell wie möglich den Anschluss zu finden.“

Bei den Haien ist man begeistert vom bodenständigen Auftreten des Superstars. „Wer bekommt denn jetzt das Geld?“, habe er am Freitag nach dem Essen gefragt - die Nudeln spendierte der Klub. Auch die Freundlichkeit, mit der er die Zeugwarte um Dienste wie Polster waschen oder Kufen schleifen frage, sei nicht selbstverständlich.

Bleibt nur eine Sorge: Bis zum NHL-Transferschluss am 3. April könnte doch noch ein Angebot für Sturm kommen. „Die Klausel ist da“, sagt Sturm, beruhigt aber gleichzeitig: „Ich gehe nicht davon aus, dass es noch klappt. Ich konzentriere mich jetzt nur auf die Haie.“

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