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Marco Sturm gelandet: Krupps Super-Rakete auf der Startrampe

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Jetzt fiebert ganz Köln dem Deutschland-Comeback von Marco Sturm entgegen: Der neue Haie-Star bekam nach der Landung in Düsseldorf von EXPRESS-Redakteur Arno Schmitz sein „Spiel-Kostüm“.
Jetzt fiebert ganz Köln dem Deutschland-Comeback von Marco Sturm entgegen: Der neue Haie-Star bekam nach der Landung in Düsseldorf von EXPRESS-Redakteur Arno Schmitz sein „Spiel-Kostüm“.
Foto: Eduard Bopp
Düsseldorf –  

Flug LH 467 aus Miami hatte 1,5 Stunden Verspätung. Doch auf einen Passagier wie diesen hätte die Haie-Delegation mit Geschäftsführer Lance Nethery und Mannschaftsleiter Marc „Magic“ Müller wohl noch ein Stündchen länger gewartet.
"Wenn du als Deutscher in Boston im ersten Sturm gespielt hast, dann hast du es drauf“, bringt Nethery die Klasse des neuen Kölner-Eis-Stars in der Wartezeit trocken auf den Punkt.

Dann ist er da: Marco Sturm (34) landet in der neuen „Haimat“ - beziehungsweise fast. „The German Rocket“ schlug ausversehen in Düsseldorf ein. Logisch, dass es da erstmal Probleme gibt.

„Ich brauche mal ’nen Euro für einen Gepäckwagen“, bittet der Stürmer mit 1006 NHL-Spielen, der seit 1997 vornehmlich US-Dollar in der Tasche hatte, Müller um Hilfe - und schon zaubert „Magic“ die Münze herbei.

Doch bevor der Mann im Altbiersektor auch noch beginnt, Helau zu rufen, überreicht EXPRESS Sturm schnell sein neues „Spielkostüm“, damit er mit Nethery und Müller in die Alaaf-Zone fahren kann. Aber er ist nicht zum feiern hier. „Ich hoffe, ich kann dem Team noch mal einen kleinen Schub geben und dazu beitragen, die Meisterschaft zu holen“, hat er im EXPRESS-Interview bereits offensiv sein Ziel formuliert.

Und so ging es gestern vom Flughafen direkt ins Trainingszentrum nach Deutz, wo Sturm seine eingeflogenen Schläger deponierte und seinen Spind einrichtete, danach ins Hotel. Heute stehen in der MediaPark Klinik die medizinischen Checks an, morgen soll der Angreifer erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainieren.

Dass nach zwei Kreuzbandrissen das Knie noch Probleme macht, fürchtet Nethery nicht: „Marco ist fit. Ich weiß, dass er täglich sehr hart trainiert hat. Was ihm fehlt, ist Spielpraxis – die braucht jeder, egal wie gut er ist.“ Und davon gibt’s sofort reichlich: Dienstag soll der Angreifer im Karnevalsknaller gegen Mannheim sein Debüt geben - das erste von sechs Spielen in nur 13 Tagen. Und in diesen Spielen will Coach Uwe Krupp experimentieren.

„In welche Sturm-Reihe ich ihn stecke, kann ich noch nicht sagen. Da will ich mich auch nicht festlegen. Einen Sturm kann ich sowieso überall spielen lassen. Wir werden da zunächst rotieren.“

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