Kölner Haie
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Der große EXPRESS-Check: Das fehlt den Haien noch zum Titel

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Hitzig ging’s zur Sache beim Spitzenspiel zwischen Köln und Mannheim. Hier rauft Hai Nathan Robinson mit Marc El-Sayed.
Hitzig ging’s zur Sache beim Spitzenspiel zwischen Köln und Mannheim. Hier rauft Hai Nathan Robinson mit Marc El-Sayed.
Foto: dpa
Köln –  

Das 2:3 im Spitzenspiel gegen Mannheim war neun Spieltage vor Beginn der Playoffs (ab 13. März) ein echter Gradmesser für die Kölner Haie.

Nicht wenige trauen dem Team von Uwe Krupp (47) in diesem Jahr die Meisterschaft zu. Die Frage nach der knappen Niederlage gegen Konkurrent Mannheim: Was fehlt den Kölnern noch zum Titel? Die große EXPRESS-Analyse:

Torhüter Danny aus den Birken liefert eine starke Saison ab. Ist er auch reif für einen Titel?
Torhüter Danny aus den Birken liefert eine starke Saison ab. Ist er auch reif für einen Titel?
Foto: dpa

Torhüter

Geht es nach dem Gegentorschnitt pro Spiel ist Kölns Nummer 1, Danny aus den Birken (28), mit einem Wert von 2,17 der beste der Liga. Mannheims Dennis Endras (27) kassierte 2,28 Gegentore im Schnitt.

Doch Endras ist mit einer Fangquote von 92,8 Prozent insgesamt etwas stabiler als aus den Birken (92,4 Prozent). Im direkten Duell zeigte Endras im letzten Drittel den Unterschied, als er einige unhaltbare Schüsse entschärfte.

Disziplin

Haie-Kapitän John Tripp gibt zu: „Gegen Mannheim hat es uns eindeutig an der Disziplin gefehlt. Im letzten Abschnitt haben wir zu viele Strafzeiten bekommen.“

Kaltschnäuzigkeit

Köln hat unter den fünf besten Teams am wenigsten Tore erzielt (134). Trainer Krupp lobt zwar immer die Ausgeglichenheit mit vielen Stürmern, die regelmäßig punkten, aber er legt auch den Finger in die Wunde: „Wir lassen zu viele Chancen liegen!“

Marco Sturm soll die Haie besser machen.
Marco Sturm soll die Haie besser machen.
Foto: Bongarts/Getty Images

Flexibilität

Besonders im Überzahlspiel gegen Mannheim wurde deutlich, dass die Kölner leicht auszurechnen sind. Es wurde fast immer versucht, den Schuss von der blauen Linie abzufeuern. Kapitän Tripp sagt allerdings: „Grundsätzlich ist unser Überzahlspiel in Ordnung.“

Heimschwäche

So wie es aussieht, werden die Kölner in den Playoffs den Heimvorteil genießen können. Aber eigentlich ist es kein Heimvorteil, denn die Haie liegen in der Auswärtstabelle auf Rang zwei, in der Heimtabelle nur auf Rang drei. Von 22 Heimspielen haben die Kölner sechs verloren. Mannheim dagegen nur vier.

Konstanz

Da nehmen sich Haie und Adler nicht viel. Beide Teams hatten in dieser Saison keine lange Negativ-Serie. Köln verlor im November vier Spiele in Folge, Mannheim im Dezember drei Spiele in Folge. Das war’s.

Faktor Sturm

Mit NHL-Legende Marco Sturm (34, 1.006 NHL-Spiele) hat Köln einen echten Kracher dazubekommen. Gegen Mannheim zeigte er in einigen Szenen seine Extraklasse. Ihm fehlt aber noch die Bindung zu den Kollegen. „Ich brauche noch ein paar Tage“, sagt er.

Am Freitag geht es daheim gegen Augsburg, am Sonntag geht es wieder gegen die Adler. In Mannheim steht der nächste Gradmesser an.

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