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5:6 gegen Pinguine: Ärgerlich! Haie verschlampen das Derby-Spektakel

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Charl Stephens im Tiefflug gegen Dusan Milo.
Charl Stephens im Tiefflug gegen Dusan Milo.
Foto: Klaus Michels EXPRESS Koeln
Köln –  

Pinguin frisst Hai. Die Nahrungskette der Weltmeere steht Kopf. Sachen gibt’s…

Höchst ärgerlich, aber auch höchst unterhaltsam, wie der KEC am Freitagabend im „kleinen Derby“ gegen den KEV durch das 5:6 Platz zwei zumindest vorläufig an die Krefelder abgeben musste. „Schade, aber das war ein geiles Event. Ich denke, die Leute gehen abgesehen vom Ergebnis zufrieden nach Hause“, meinte der scheidende Geschäftsführer Thomas Eichin.

16612 Zuschauer – Saisonrekord. Elf Tore – Saisonrekord! Das sind die nackten Fakten des rassigen Derby-Spektakels mit ganz viel Tempo, aber leider auch ziemlich vielen leichten Scheibenverlusten auf Kölner Seite, die dem Team von Uwe Krupp (47) letztlich das Genick brachen.

Szene vor dem Krefelder Tor.
Szene vor dem Krefelder Tor.
Foto: Klaus Michels EXPRESS Koeln

„Wir sind natürlich nicht zufrieden“, haderte Krupp mit der schlampigen Defensivleistung. „Wenn der Gegner sechs Tore schießt dann hast du auch Fehler gemacht. Wir sind angefressen. Aus dem Spiel müssen wir lernen. Das darf uns normalerweise nicht passieren.“

Denn die Haie waren im Mitteldrittel mit Tempo 200 auf der Überholspur, als sie mit drei Toren binnen sechs Minuten aus einem 1:2 ein 4:2 machten. Mit Riefers, Ticar und Stephens trafen drei Ex-Pinguine gegen ihre alten Kollegen.

Zudem gelang es Stephens Krefelds Topstar Christian Ehrhoff beim Stand von 5:5 in eine Schlägerei zu verwickeln und ihn durch die folgende Strafzeit für den Rest der Partie aus dem Spiel zu nehmen. Auch das sprach für Köln. Doch der entscheidende Puck zischte nach Ostwalds Schuss in den Kölner Kasten. Auf der Gegenseite wollte die Scheibe selbst bei „sechs gegen drei“ nicht mehr über die Linie, als Krupp Torwart Danny aus den Birken vom Eis nahm und die Gäste auch noch zwei Strafzeiten kassierten.

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