Kölner Haie
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2:1-Sieg: „Schwalben“-Zoff um Haie-Kapitän Tripp

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Köln –  

Mann, war das ein hart umkämpfter Sieg. Die Kölner Haie haben sich gegen starke Wolfsburger regelrecht durchgebissen und am Ende verdient mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen.

Das entscheidende Tor erzielte der überragende Schweden-Star Andreas Holmqvist in der ersten Minute der Verlängerung.

Die Haie durften da mit einer 4:3-Überzahl ran, da Robert Bina kurz vor Schluss der regulären Spielzeit Haie-Kapitän John Tripp gefoult hatte. Doch genau diese Szene sorgte nach dem Spiel für mächtig Zoff, denn Wolfsburg-Trainer Pavel Gros erwies sich als schlechter Verlierer und motzte gegen Tripp und die Schiris Daniel Piechaczek und Ulpi Sicorschi:

„Wenn unser 70 Kilo-Mann Bina den 110-Kilo-Brocken John Tripp trifft - vielleicht hat Tripp sich dann fallen lassen. Die Schiedsrichter haben überhaupt kein Gefühl für das Spiel bewiesen. In anderen Ligen werden Schiris nach so einer Leistung gesperrt. Mal sehen, was sie hier machen, vielleicht werde ich ja jetzt gesperrt.“ Haie-Trainer Uwe Krupp nahm seinen Kapitän in Schutz: „Tripp ist kein Spieler, der sich fallen lässt.“

Die Haie haderten allerdings vor den Augen des neuen Geschäftsführer Lance Nethery auch mit dem Pfeifen-Gespann. Schon in der zweiten Minute wurde Verteidiger Torsten Ankert mit einer Matchstrafe vom Eis gestellt. Nach einem Check krachte Gegner Vincenz Mayer in einen Gegenspieler und blutete an der Nase.

Ankert zu der Szene: „Ich habe einen harmlosen Check gemacht, das war nicht mal eine Zwei-Minuten-Strafe. Dann verletzt sich Mayer beim Zusammenprall mit seinem Kollegen. Ich hoffe, dass ich in der Verhandlung freigesprochen werde und keine längere Strafe erhalte.“

Wolfsburg ging dann mit 1:0 in Führung. Doch Köln zeigte Zähne. Rok Ticar hämmerte den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Zuvor trafen Holmqvist und Ales Kranjc noch den Pfosten. Held Holmqvist freute sich über sein Siegtor: „Schön, dass wir in Überzahl waren. Ich sah dann eine Lücke und machte das Ding rein.“ Krupp meinte: „Das war ein Kraftakt.“ Mittwoch geht es weiter mit dem Heimspiel gegen Iserlohn (19.30 Uhr).

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