Eine Kölner Institution wird 60: Der Sänger Wolfgang Niedecken feiert am 30. März auf der MS RheinEnergie und schenkt sich selbst einen Auftritt mit BAP. Da präsentiert er das neue Album „Halv su wild“, das am Freitag erscheint.
Und das klingt genauso entspannt wie Herr Niedecken sich fühlt: „Es gab eine Zeit, wo ich sehr streng war, sehr fundamentalistisch“, blickt er im EXPRESS-Gespräch zurück.
„Das ist alles Blödsinn. Da war von mir Toleranz gefordert. Das habe ich endlich begriffen.“ Seitdem feiere er auch Karneval: „Es ist immer gut, wenn man über seinen Schatten springt. Ich war wirklich sehr angenehm überrascht, wie positiv die Leute das bei mir angenommen haben.“
Besonders sein Blick auf Köln und die Kölner habe sich mit den Jahren verändert: „Der Kölner ist sehr heimatverliebt. Das ist oft ein Problem, aber auch liebenswert – und diese Erkenntnis ist für mich das Neue dabei.“
Bei seinen Gastauftritten mit den Bläck Fööss letzten Sommer vorm Dom „habe ich mich am Schluss sogar beim Schunkeln erwischt.“ Älter zu werden – für ihn kein Problem. „Ich will kein Berufsjugendlicher sein. Das nimmt mir auch keiner ab! Ich merke nur, dass ich nicht mehr so viel aushalte wie früher: Vier Tage Proben, das volle Gitarrenbrett – und ich habe Kopp-Ping!“
Trost spendete ihm Rolling-Stones-Legende Keith Richards: „Er erklärte mir, wie das ist, wenn man älter wird und Angst vor Rettungsringen um die Hüfte bekommt. Er empfahl mir seinen Geheimdrink: Drei Teile Wodka, ein Teil Orangensaft, weil das ja gesund ist...“
Die große Niedecken-Serie: Ab Dienstag, 22. März 2011, im EXPRESS (Köln)!
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.