Das klingt skurril – und ist es auch. Bis in die 80er Jahre wurden riesige Flächen rund um die Kölner Friedhöfe für deren Erweiterungen bereitgehalten. Damals ging man von wachsenden Beerdigungszahlen und der Erdbestattung als Norm aus. Das ist inzwischen alles überholt:
Köln hat seit Jahren weit weniger Bestattungs- als Sterbefälle. Der „Beerdigungs-Tourismus“ hat eingesetzt, weil es im Umland wesentlich günstiger ist. Zudem sind andere, weniger pflegeintensive Bestattungsformen, besonders Urnen, auch unter Bäumen und auf Feldern sowie sogar WG-Gräber, kräftig auf dem Vormarsch.
So werden die freigehaltenen Friedhofs-Flächen zukünftig nicht mehr für Gräber benötigt. Die Stadt empfiehlt dem Rat, dass im ersten Schritt 100 Hektar (entspricht 200 Fußballfeldern) an 13 Friedhöfen anders genutzt werden.
Und zwar für Grünflächen und Landwirtschaft, aber auch für Gewerbegebiete und Wohnbebauung. Etwa beim Südfriedhof in Zollstock, Westfriedhof in Ossendorf, Friedhof Junkersdorf, Friedhof Leidenhausen in Eil bzw. Urbach, Friedhof Schönrather Hof in Stammheim und Nordfriedhof Weidenpesch.
So entstehen neue, interessante und hochwertige Neubaugebiete – ruhige Nachbarschaft garantiert.
60-Jähriger fuhr mit diesem Schrott-Opel durch Köln
Die Polizei stoppte am Montag einen Opel-Fahrer, dessen Fahrzeugkarosse nur noch mit Spachtelmasse und Kunstharz zusammengehalten wurde. Mit diesem Schrott-Auto war der 60-Jährige in Köln unterwegs. Jetzt kassierte die Polizei das Auto ein.
Am Breslauer Platz droht wieder Großbaustelle
„Ein zusätzlicher S-Bahnsteig mit zwei zusätzlichen Gleisen ist unabdingbar“, heißt es. Die Bauzeit liegt bei zwei Jahren, die Baukosten im dreistelligen Millionenbereich.
Aufgepasst: Hier wird in Köln geblitzt!
Mit einem „Blitz-Marathon“ geht es am Freitag und Samstag Rasern in NRW an den Kragen. Zudem wird in den nächsten Tagen in Köln an folgenden wechselnden Stellen kontrolliert.