1.450 öffentliche und 600 private Parkplätze auf 1,56 Kilometern: Die Tiefgarage unter dem Rheinauhafen ist die längste Europas – und immer öfter dicht.
Torsten Hotop von Development Partner (u.a. Kranhaus Eins) sagt: „Mit einer Vermarktung von über 90 Prozent ist der Rheinauhafen sehr erfolgreich. Das hat allerdings zur Folge, dass die Tiefgarage mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenze stößt.“ Stau unter den Kranhäusern.
„Ich habe schon 2003 erklärt, dass die Parkplätze dort irgendwann nicht mehr ausreichen,“ erklärt Franz-Xaver Corneth, Geschäftsführer der Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft. „Deshalb wurde im Bebauungsplan auch festgehalten, auf der Severinsbrücke eine Haltestelle für die Linien 3 und 4 einzurichten“.
Doch damit sei mittelfristig angesichts leerer Stadtkassen allerdings nicht zu rechnen. Rein rechnerisch gäbe es mit den 2.050 Plätzen genug Parkraum – wenn die Straßenbahnen am Ubierring und die Busse am Schokomuseum und am Hafenamt stärker genutzt werden würden.
Corneth: „Langfristig sollten Besucher und Mitarbeiter der ansässigen Firmen über die Anreise mit dem ÖPNV nachdenken!“
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