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Wieder Abi-Randale: Zwei Schwerverletzte! Selbstgebaute Stichwaffe sichergestellt

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Die Polizei fand auch solch eine selbstgebaute Stichwaffe.

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Jasmin

Köln -

Vor dem Kölner Humboldt-Gymnasium gab es am späten Montagabend die wohl schwersten Abi-Ausschreitungen in diesem Jahr.

Rund 200 Schüler gingen aufeinander los. Sie bewarfen sich auf der Vorwiese mit Wasserbomben, Farbbeuteln, Eiern, Flaschen, beschossen sich mit Silvesterraketen, demolierten Autos.

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Hier wird einer der Randalierer abgeführt.

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Jasmin

Gegen 22 Uhr begann der „Schüler-Krieg“ – die Polizei rückte mit etwa 50 Einsatzkräften an. Gegen 24 Uhr war der Spuk vorbei. Zwei Schüler erlitten schwere Kopfverletzungen, einer erlitt leichte Blessuren. Eine Person wurde festgenommen, weitere seien flüchtig.

Gegen alle Beteiligte wird nach Angaben eines Polizeisprechers Strafanzeige wegen Landfriedensbruchs gestellt.

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Auch mit solchen Silvesterrakten beschossen sich die Schüler.

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Beteiligt waren Schüler des Humboldt-Gymnasium und andere Abiturienten. Deren Schulherkunft ist der Polizei bisher noch nicht bekannt.

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Auch Drogen wurden gefunden und sichergestellt.

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Bei den Einsätzen stellte die Poliziei selbstgebaute Stichwaffen und Drogen sicher.

Laut Polizei gab es in der Nacht auch an anderen Gymnasien Ausschreitungen.

Nähere Details will die Behörde am Mittag bekanntgeben. Auch zu diesem Vorfall:

Am Leinpfad in Rodenkirchen wurden in der Nacht Molotowcocktails geworfen. Dabei sollen jedoch weder Menschen, noch Gebäude getroffen worden sein.

Die Polizei prüft zurzeit, ob die Taten in Zusammenhang mit den Abi-Ausschreitungen stehen.

(mt/jan)