Köln - Die Bimmelbahn ist weg, ein weiteres Ärgernis auf der Domplatte steht vor dem Ende.
Wie EXPRESS erfuhr, gibt es eine Lösung im Skater-Streit: Direkt am Rheinufer - zwischen Kap am Südkai und Hochwasserpumpwerk im Rheinauhafen - wird eine Ersatzfläche gebaut.
„Wir sind einverstanden“, erklärt Carsten Krieg vom Verein der Domskater.Jahrelang stritten die Verantwortlichen von Dom, Stadtverwaltung und Politik. Platzverbote ohne Alternative lehnte eine Ratsmehrheit genauso ab wie die Polizei.
Vor vier Jahren hatte Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz die Idee, eine Skaterfläche im Rheinauhafen zu bauen. „Die Bahn hält direkt davor, die Skater haben einen Superblick auf Dom und Rhein, und sie werden von allen gesehen“, so Moritz. „Ich bin froh über die Lösung.“ Die Skater planen mit, die Finanzierung übernehmen Stadt und HGK.
Am Freitag stellte zudem der Zentral-Dombau-Verein ein Buch vor. Es weist nach, dass die Stadt sich verpflichtet hat, die Grundstücke, die ihr der ZDV schenkte, nicht wieder zu bebauen.
Trotzdem entstanden etwa das Römisch-Germanische oder das Museum Ludwig. „Die Stadt hatte sich verpflichtet, dauerhaft für eine würdige Domumgebung zu sorgen“, erklärt Historikern Carolin Wirtz.
Konsequenzen wurden nicht gefordert, aber die Verträge sind gültig. OB Fritz Schramma will sie jetzt prüfen lassen.
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