Gerade mal etwas mehr als zwei Jahre jung – und schon wieder Vergangenheit. Keine Törtchen, kein Käffchen mehr, der Prosecco wird warm und Klatsch und Tratsch bleiben vor der Tür.
Kölns bunter Paradiesvogel Ralph Morgenstern (57) schließt noch in diesem Monat sein Café und Bistro, das er erst im Dezember 2010 an der Kettengasse eröffnet hatte.
„Ich habe ein tolles Angebot aus Berlin und mich deswegen für die Schauspielerei entschieden. Es wäre nicht fair, den Leuten zu versprechen, dass sie mich im Café treffen können, wenn ich in Wirklichkeit gar nicht dabei bin,“ sagt Ralph dem EXPRESS.
Der Abschied kommt schnell: „Noch im Januar beginnen für mich die Proben am Renaissance-Theater, Premiere ist am 10. März.“
Auch danach ist keine Zeit für ein Café. Es folgen Proben für eine Operette, und danach sind Engagements in Düsseldorf im Gespräch. „Köln ade, Berlin ich komme!“ – verabschiedet er sich. „Doch ich trage den Dom in meinem Herzen. Und keine Angst, ich komme wieder. Ich bleibe Kölner.“
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