Als Beatrix Sommer am 29. März 2007 in den Operationssaal des Eduardus-Krankenhauses geschoben wurde, ahnte sie nicht, dass sie drei Jahre später sagen würde:
„Mein Leben ist zerstört!“ Wie sollte sie auch? Die OP – Routinesache. Was sollte da schiefgehen? Alles ging schief!
Sie ist verbittert. Aber Beatrix Sommer (46) ist auch wütend: „Ich müsste den Arzt verklagen!“ Der linke Fuß – ein dickes Ei an der Außenseite. Schleimbeutelschwellung (Tendovaginitis der Peronealsehne) in Folge einer Rheuma-Erkrankung.
Das sollte operiert werden. Aber statt der Außen- wurde die Innenseite geschnitten. Mit Folgen für Beatrix Sommer. In einem Teil der linken Ferse hat sie kein Gefühl. Sie kann kaum 500 Meter am Stück gehen. Und sie hat Schmerzen. Die Altenpflegehelferin musste ihre Arbeit aufgeben: „Jetzt sitze ich zu Hause rum. Noch nicht mal mit den Hunden kann ich raus.“ Sie will Wiedergutmachung.
Die Provinzial Münster - sie vertritt das Eduardus-Krankenhaus – räumt den Kunst-Fehler ein: „Im Rahmen der Fußoperation im Haus unseres Versicherungsnehmers ... wurde anstatt der Außenseite die Innenseite operiert.“ Seitdem hat sie 10.000 Euro bezahlt. „Verdienstausfall, Folgekosten, Schmerzensgeld: Das reicht doch noch lange nicht“, sagt Beatrix Sommer.
Gegenüber EXPRESS wollte sich die Provinzial unter Hinweis auf „das schwebende Verfahren“ nicht äußern. Zuletzt schrieb sie aber, dass „aus diesseitiger Sicht die weitere Zahlung eines Betrags in Höhe von 10.000 € nicht darstellbar ist.“ Und das ist es, was die Patientin so fertig macht: „Die sagen einfach: Nee! Ich komme mir vor wie eine Bettlerin, wie ein Spielball.“
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.