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Was für ein Irrsinn!: Türen aufgedrückt! Mann springt aus „falscher“ Bahn

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Markierungen der Polizeibeamten zeigen, wo der Mann auf dem Höninger Weg lag.
Markierungen der Polizeibeamten zeigen, wo der Mann auf dem Höninger Weg lag.
Foto: Rust
Köln –  

Was treibt einen Mann zu so einer Tat? Fahrgäste der KVB-Linie 12 trauen ihren Augen nicht: „Scheiße, ich sitze in der falschen Bahn“, schreit plötzlich ein 43-Jähriger. Dann das Unfassbare: Er öffnet die Tür und springt während der Fahrt auf die Straße.

Freitagabend, 17.45 Uhr auf dem Höninger Weg in Zollstock: Die Straßenbahnfahrerin der Linie 12 schließt an der Haltestelle Eifelplatz die Türen und setzt die Fahrt in Richtung Zollstock fort.

Etwa 100 Meter weiter: Die Bahn hat auf etwa 50 km/h beschleunigt, als bei der Fahrerin plötzlich die Warnleuchte angeht. Das Lämpchen zeigt an, dass eine der Notentriegelungen betätigt wurde. Sofort leitet die KVB-Mitarbeiterin eine Vollbremsung ein. Doch da ist es schon zu spät.

Ein Augenzeugen später gegenüber der Polizei berichten, war der Mann plötzlich von seinem Sitz aufgesprungen. Er drückte und trat offenbar so lange gegen die Tür, bis diese letztendlich aufging. Ohne zu zögern sprang der 43-Jährige aus der fahrenden Bahn. Entsetzen bei den anderen Fahrgästen.

„Der Mann ist mit dem Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen und hat sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen“, erklärt Polizeisprecher Carsten Möllers gegenüber EXPRESS. „Obwohl er schnell versorgt und in eine Klinik gebracht wurde, schwebt er in Lebensgefahr.“

Deshalb konnte der Springer noch nicht von den Ermittlern befragt werden. „Sein Gesundheitszustand lässt das noch nicht zu“, so Möllers weiter. Bekannt ist bislang nur die Identität des Mannes, der laut Polizei keinen festen Wohnsitz hat. Zeugen sagten aus, dass der Mann einen verwirrten Eindruck gemacht habe. Möllers: „Hinweise auf Alkohol im Blut haben wir nicht.“

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