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Wagenbauer-Gags: Die jecke Abschiedstour von Christian Wulff

Köln/Düsseldorf/Mainz -

Schnell, schneller, Fasteleer! Sonntagabend um 22.51 Uhr meldeten die Wagenbauer an Zugleiter Christoph Kuckelkorn: Der neue Wullff-Wagen ist fertig!

Der deutsche Michel steht vorm „Kaufhaus Vorteilsnahme“ und holt den Ex-Bundespräsidenten aus einem viel zu großen Anzug – und jede Menge Kohle fällt raus. Das war fast ein bisschen brav – so wie man das aus Köln kennt. So richtig bitter-böse traut man sich hier halt nicht. Es wird eher gestichelt als gestochen.

In Mainz sitzt Christian Wulff im Boxring – K.o. geschlagen, das Gesicht mit blauen Flecken und Schrammen übersät. Autsch, da tut schon das Zugucken weh.

Genauso wie beim Düsseldorfer Wulff-Wagen: Hier trägt der Bundesadler seinen Kopf und hat eine satte Bruchlandung hingelegt. Aber der nächste Adler steht schon bereit: Ein Ei mit der Aufschrift „Gauck“ wurde schnell noch dazu gezaubert. Eine echte Punktlandung!

Aber auch in Köln geht’s politisch: Da schiebt der iranische Präsident Ahmadinedschad eine Atombombe ins UNO-Gebäude. Die kommende Wahl in Russland wird per Glücksrad entschieden. US-Präsident Obama wird als aufblasbare Actionfigur gezeigt, der die Luft ausgeht.

Aber es gibt natürlich reichlich kölsche Themen: Dreckige Schulklos, der Millionen verschlingende Umbau von Schauspiel und Oper, die Archäologische Zone, die immer wieder Problem aufwirft.

Die besten Bilder von den Rosenmontagszügen aus Köln, Düsseldorf und Bonn gibt es hier!