So kann es im Leben gehen. „Früher bin ich immer schwarz gefahren - aber leider auch immer erwischt worden“, erzählte Peter Brings grinsend, um dann festzustellen: „Und jetzt haben wir zum 20. Band-Geburtstag sogar eine eigene Bahn.“
Na, gut, der Zug gehört offiziell den KVB. Aber dass dieses Gefährt den Ausruf „Do kütt de Brings-Bahn“ provoziert, dafür sorgt die schicke Lackierung: Grundfarbe (passend!) schwarz, ein rot-blau-schwarzes Schottenmuster, dazu die Köpfe der Bandmitglieder cool fotografiert, der Namenszug Brings in großen Lettern sichtbar - auch KVB-Vorstandssprecher Jürgen Fenske war begeistert.
Am Montag weihte die Gruppe die Bahn mit einem Konzert in der selbigen ein. An Bord waren EXPRESS-Leser, die eine Mitfahrt für den guten Zweck ersteigerten. „Einfach Wahnsinn, so sind 1700 € zusammengekommen“, freute sich Robert Greven, Initiator des Vereins „Kölsches Hätz“.
Brings-Schlagzeuger Christian Blüm musste dabei auf die Zähne beißen: Er hatte sich beim Skifahren den Finger gebrochen, spielte mit einer Schiene: „Besser nach der Session als mittendrin!“
Über die Tram können sich die Fans lange freuen. Bis zu sieben Jahre hält die Folie. Peter Brings: „Und hoffentlich bleibt die Bahn auch unfallfrei.“
Am Rande gab es auch noch eine nachträgliche Auszeichnung: Weil ihr Auftritt Weiberfastnacht im EXPRESS-Zelt kurzfristig ausgefallen war, gab es den Närrischen Oscar für die beste Band und einen Ehren-Oscar für das 20-jährige Bestehen jetzt. „Das ist echt der Hammer. Danke an alle, die mitgemacht haben. Der Ehrenoscar bekommt ein besonderes Plätzchen im Büro“, war sich die Band einig.
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.