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Verwirrung im Colonia-Haus: Was wird aus dem Millowitsch-Theater?

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Wie geht es weiter? Peter Millowitsch braucht Klarheit über seine Zukunft.
Wie geht es weiter? Peter Millowitsch braucht Klarheit über seine Zukunft.
 Foto: Zik
Köln –  

Große Verwirrung an der Aachener Straße im Colonia-Haus, seit über 65 Jahren Heimat des Millowitsch-Theaters. Die Kneipe im Haus schließt im Juni, der Plattenladen zieht bis Ende August aus – und was kommt dann?

Besitzer des Hauses ist seit 1963 der Verein „Freie Volksbühne“. Die Millowitschs haben das integrierte Theater nur gepachtet, der Vertrag läuft bis 2016. Ab Frühjahr 2014 stehen dort aufwendige Änderungen an: Die Gastronomie wird erneuert, das Theater wird renoviert - für 1,5 Millionen Euro. Und das sorgt für Unruhe!

Hans-Georg Bögner (58), Vorstand der „Freien Volksbühne“, sagt dazu: „Das Theater muss für die Zukunft gerüstet werden, die Finanzierung dafür ist gesichert. Geplant ist der Einbau neuer Licht- und Ton-Technik, dazu eine Klimaanlage und die Anhebung der Zuschauerränge.“

Doch was wird aus dem Spielbetrieb? Bisher geht Peter Millowitsch (64) davon aus, dass er für die Zeit des Umbaus schließen muss: „Mit mir hat noch niemand gesprochen!“

Das hätte auch Auswirkungen für Eberhard Bauer-Hofner (69): Die von ihm organisierten kölschen Konzerte im Theater (Paveier, Bläck Fööss, Räuber) stünden somit auf der Kippe. Bauer-Hofner: „Ich muss unternehmerisch denken. Klar habe ich mich auch nach anderen Spielorten umgeschaut.“

Bögner wiegelt ab: „Wir planen, die Theater-Renovierung zu stückeln. Wenn Peter Millowitsch mit seinem Stück im April 2014 auf Tournee geht, wird losgelegt. Aber es wird in Etappen gebaut, so dass Herr Bauer-Hofner das Theater weiter bespielen kann.“

Sichergestellt sei zudem, dass Peter Millowitsch im Herbst 2014 wieder mit einem neuen Schwank Premiere feiern kann. „Wir wünschen uns, dass er noch lange spielt - so lange, wie er es selbst will“, sagt Bögner. Am Freitag soll es ein Gespräch mit dem Theater-Chef geben.

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