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Verspätungen, überfüllte Züge: Kölner Pendler sauer – Bahn verspricht Besserung

Mit diesem neuen Dieselbahn-Modell sollte alles besser werden. Doch technische Mängel und Verzögerungen lassen Pendler vor Wut kochen.

Mit diesem neuen Dieselbahn-Modell sollte alles besser werden. Doch technische Mängel und Verzögerungen lassen Pendler vor Wut kochen.

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DB Systel GmbH

Köln/Rheinland -

Mit 56 moderneren Zügen wollte die Deutsche Bahn bei ihren Kunden punkten. Schneller, bequemer und fortschrittlicher sollten sie sein. Mit Steckdosen an den Sitzplätzen und behindertengerechten Toiletten.

Doch bereits ein halbes Jahr nach der Inbetriebnahme sind die meisten Pendler auf den sieben Rheinlandstrecken stinksauer.

Weil sich die Genehmigung der Züge immer wieder verzögerte, gingen die hochmodernen Diesel-Bahnen erst mit einem halben Jahr Verspätung – Mitte 2014 – auf die Schiene. Sie werden auf den Strecken eingesetzt, an denen es keine Oberleitungen gibt.

Da aber die Trittstufen an den neuen Züge zu langsam ausfahren, brauchen die Türen zu lange, um sich zu öffnen. Dies führt zu massiven Verzögerungen beim Einsteigen und so zu Verspätungen im gesamten Fahrplan. Gerade, wenn viele Fahrgäste ein- und aussteigen müssen, summieren sich die Wartezeiten von Haltestelle zu Haltestelle. Große Verspätungen sind die Folge.

Nicht das einzige Problem: Täglich stehen derzeit zehn der neuen Dieselzüge der Firma Alstom in der Werkstatt, weil sie technische Mängel haben und repariert werden müssen.

Noch schlimmer: Offenbar scheint es bei der Bahn AG Fehler bei der Berechnung der Fahrgastprognosen gegeben zu haben. Man hatte wohl mit weniger Kundschaft gerechnet.

Immerhin: Das Unternehmen gelobte Besserung und versprach, dass bis Ende Januar alle Züge reibungslos laufen sollen.