Der Kölner Verkehrsverein prangert stets Missstände im Erscheinungsbild der Stadt an. So war es auch am Freitag auf dem Neujahrsempfang.
Der Vorsitzende Martin Schwieren kann sich etwa nicht damit abfinden, dass für die Sanierung des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt kein Geld da sei.
Der Knackpunkt: Die Reparatur des Denkmal-Sockels wird auf 1,65 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt gibt erst Geld, wenn die Hälfte durch Spenden aus der Bürgerschaft vorliegt. „Ich habe da wenig Hoffnung, dass der Spendentopf sich füllt“, klagt Schwieren und appelliert an die Stadtspitze, dennoch etwas zu tun.
Oberbürgermeister Jürgen Roters versicherte prompt, den Preußenkönig nicht zu vergessen. Eventuell müsste die Sanierung nochmals berechnet werden. „Geht es denn wirklich nicht auch eine Nummer kleiner?“, fragt der OB.
Priorität habe 2012 die „Aufmöblung“ der Dom-Umgebung. Für vieles andere fehlt Geld. So bekräftigte der OB die Forderung an den Bund, ein weiteres Konjunkturpaket für Städte aufzulegen.
„Odonien“-Fans machen gegen die Stadt mobil
Nun gehen die „Odonien“-Fans auf die Barrikaden. Bei Facebook und mit Anrufen beim EXPRESS machen sie ihrem Unmut Luft. Hier die Stimmen.
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Unfassbarer Überfall auf Spielhalle
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