Autsch! Jede Bewegung fällt Fritz Schramma (65) schwer, Kölns OB a. D. ist am Whirlpool ausgerutscht, hat sich die Rippen gebrochen. Bei der Vorstellung der Kampagne „Köln – hier bin ich“ lächelte er aber eisern, schließlich soll die Gute-Laune-Plattform im Internet Kölner auf die Domain „.koeln“ jeck machen.
Schon rund 50.000 Anmeldungen von Firmen, Privatleuten und Verwaltung liegen bereits diversen Anbietern vor. So könnte www.stadt.koeln bald www.stadt-koeln.de ersetzen. Oder www.fc.koeln das sperrige www.fc-koeln.de.
„Ein Bewerber wollte sich www.duesseldorf-ist-besser-als.koeln schützen“, schmunzelt der Experte vom Aktionspartner NetCologne. Gelöscht!
Bis November sollen möglichst 111.111 Registrierungen vorliegen, um die US-Organisation „ICANN“, die die Domain-Endungen weltweit vergibt, vom kölschen Lokalpatriotismus zu überzeugen.
Dann könnte Köln den Zuschlag als erste Stadt Westeuropas erhalten. Die Domain-Gebühren für Privatleute, etwa www.juppschmitz.koeln, sollen später bei 1,50 € / Monat liegen.
Seit Mittwoch können die Kölner auf www.hierbinich.de“ – unterstützt von diversen Promis und Großfirmen – ihre Verbundenheit zur Stadt zeigen und eigene Fotos hochladen.
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