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Unwetterwarnung: Blitzeis auf der Autobahn - Vollsperrungen!

Foto: dapd
Köln –  

Der Dezember 2010 - er lässt uns in Sachen Wetter nur kurz durchatmen. Nach einer leichten Beruhigung der Verkehrslage am Mittwoch schlug das Winterwetter am Donnerstag erneut zu: Regen und dadurch bedingtes Glatteis hat erneut zu Verkehrsbehinderungen geführt.

Die Polizei warnt vor Glatteis auf sämtlichen Straßen der Region!

Stellenweise Glatteis! So lautet die Gefahrenmeldung für Autobahnen und Straßen in ganz NRW.
Stellenweise Glatteis! So lautet die Gefahrenmeldung für Autobahnen und Straßen in ganz NRW.
Foto: dpa

Für den Raum Köln wurde eine Unwetterwarnung für den Nachmittag herausgegeben. Dann soll erneut verstärkter Schneefall einsetzen!

Vom Glatteis betroffen war am Morgen auch der Rhein-Erft-Kreis. Die A 61 Fahrtrichtung Venlo war zwischen dem Dreieck Erfttal und dem Kreuz Kerpen voll gesperrt.

Das aktuelle Radarbild für Köln: Der Schnee kommt zurück!
Das aktuelle Radarbild für Köln: Der Schnee kommt zurück!

Vollsperrung auch auf der A4. Grund: ein Unfall in Fahrtrichtung Aachen. Ein Lkw-Gespann war nach bisherigen Erkenntnissen zwischen den Anschlussstellen Buir und Düren auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Anschließend kam der Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke.
Der mit etwa 12 Tonnen Kabel beladene DAF stellte sich quer und blockierte die komplette Fahrbahn. Die A 4 wurde zwischen dem Autobahnkreuz Kerpen und der Anschlussstelle Buir in Fahrtrichtung Aachen komplett gesperrt.
Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die rechte und mittlere Fahrspur wurden inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben.

Aktuelle Wetterinfos www.express.de/wetter

Nichts ging mehr auf der A61 zwischen Kreuz Meckenheim und Niederzissen. Nach einem Unfall staute sich der Verkehr auf mehr als 10 km. Die Bergungsarbeiten dauern an. Der rechte Fahrstreifen ist komplett gesperrt.

Auch im Westen Kölns meldet die Autobahnpolizei eisglatte Fahrbahnen. Vor allem auf den linken Fahrstreifen.

Glatteiswarnungen gab es aus den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Düsseldorf

Die Polizei spricht trotz der Behinderungen von einem "ruhigen Morgen". Offenbar waren die Autofahrer vorbereitet. So meldete die Landesleitstelle der Polizei am Morgen lediglich 15 Kilometer Stau auf den Autobahnen des Landes. „Das ist gar nichts“, sagte ein Sprecher der Polizei. Normal seien um diese Zeit 150 bis 170 Kilometer. Längere Staus wegen glatter Straßen gab es lediglich auf der Autobahn 1 bei Köln und auf der A 61 zwischen Koblenz und Erfstadt.

Auch auf der Schiene ist Stau angesagt - vor allem im Fernverkehr. Nach einem Personenschaden musste die Zugstrecke Köln-Bonn im Linksrheinischen gesperrt werden. In Höhe Bahnhof Eifeltor sei ein Mensch von einem Zug überfahren worden, sagte ein Bahnsprecher. Laut Auskunft der Deutschen Bahn fuhr dort kein Zug mehr. Inzwischen wurde die Strecke wieder frei gegeben.

Dennoch rechnet das Unternehmen nach wie vor mit Verspätungen und Zugausfällen auf sämtlichen Strecken. Einige Streckenführungen seien verändert worden, teilte ein Sprecher mit.

Aktuelle Stauinfos www.express.de/stau

Unwetterwarnungen

Während NRW am Donnerstag glimpflich davonkam, gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) Unwetterwarnungen für Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Thüringen heraus.

In Niedersachsen wurden ganzen Autobahnabschnitte für den Lkw-Verkehr gesperrt. Die Polizei forderte den Schwerlastverkehr am Morgen auf, die Fahrt sofort zu unterbrechen und den nächsten Parkplatz anzufahren oder den Standstreifen als Parkplatz zu nutzen. Betroffen seien vor allem die Autobahnen 2 Hannover-Magdeburg und 39 Salzgitter-Wolfsburg.

„Die Straßen sind spiegelglatt, es gibt Unfälle ohne Ende - zum Glück bisher ohne Verletzte“, sagte ein Sprecher.
In Brandenburg war die Autobahn 24 bei Neuruppin für drei Stunden in Richtung Hamburg komplett gesperrt. Laut einer Polizeisprecherin hatten sich wegen überfrierenden Regens mehrere Unfälle ereignet. Die Sperrung wurde um 8 Uhr aufgehoben. In den übrigen Landesteilen wurden bis zum Morgen lediglich fünf Glätteunfälle gezählt.

Überfrierender Regen und einsetzendes Tauwetter hatten auch in östlichen Landesteilen von Mecklenburg-Vorpommern zu extremer Straßenglätte geführt. In Teilen Nordvorpommerns und auf der Insel Rügen hat hingegen erneuter Schneefall in der Nacht zum Donnerstag ebenfalls Straßenglätte und vereinzelt auch Schneeverwehungen gebracht.

In Sachsen-Anhalt gab es fast landesweit Behinderungen durch Glatteis.

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