8,2 Millionen Samtpfoten turnen durch Deutschlands Wohnzimmer, sie verputzen pro Jahr Futter für rund 1,3 Milliarden Euro. Was aber, wenn mal wieder tagelang niemand zu Hause ist?
„Auch dann müssen Stubentiger nicht verhungern“, sagt der Kölner Unternehmer Donald Pilz. Der 48-Jährige hat den weltweit ersten Luxus-Katzenfutterautomaten für Nassfutter entwickelt – mit automatischer Kühlung und Vorwärmfunktion. „Die herkömmlichen Modelle sind batteriebetrieben und eignen sich meist nur für Trockenfutter“, sagt Pilz.
„Das wollten wir besser machen. So ist unser Catsomat ans Stromnetz angeschlossen – selbst bei Stromausfall ist die Fütterung für 100 Stunden sichergestellt. Alle Programmierungen bleiben erhalten.“
Die Entwickler tüftelten zwei Jahre an ihrem Wunderwerk. Herausgekommen ist ein Automat mit bis zu zehn Futterschalen – heißt zehn automatische Mahlzeiten für die Katz. Die bekommt ihr Menü minutengenau vorgesetzt: Über die Elektronik lässt sich nicht nur die Zeit der Fütterung programmieren, sondern auch die Temperatur des Fresschens (sechs bis 20 Grad).
Aufgewärmt wird kurz vor der Raubtierfütterung. Bis dahin wird alles schön gekühlt – damit sich Samtpfote nicht den Magen verdirbt. So viel Luxus hat ihren Preis: 399 Euro kostet die kölsche Erfindung.
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