l

Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Tierhasser in Niehl: Rattengift in Bratwürsten ausgelegt

Von
Haben Angst: Marco Degen, Anna Chmiel und Tim Daub mit den Hunden Chica, Leo, Emily und Puma (v.l.).
Haben Angst: Marco Degen, Anna Chmiel und Tim Daub mit den Hunden Chica, Leo, Emily und Puma (v.l.).
Foto: Klaus Michels
Köln –  

Ein widerlicher Tierhasser treibt derzeit in Niehl sein Unwesen. Er legt Bratwürstchen aus – mit Rattengift verseucht! Mehrere Tiere sind schon qualvoll verendet. Vor allem Hundehalter im Veedel haben große Angst um ihre Vierbeiner.

Einem Tier beim Sterben zu schauen und dabei hilflos zuzusehen, ist für einen Tierfreund das Schlimmste. Genau das hat Hundebesitzerin Anna Chmiel durchgemacht: Nachdem sie von einem Spaziergang mit ihren zwei Hunden Leo und Emily zurück zu ihrem Haus nach Niehl kam, hörte sie eine Katze jaulen.

Nach nicht mal fünf Minuten sei es schon zu spät gewesen: Blut sei aus der Nase und dem Mund der toten Katze getreten. Chmiel: „Das war kein natürlicher Tod. Vor kurzem wurden schon zwei Hunde vergiftet, ein Hase lag ebenfalls tot auf der Hundewiese.“

Einer der vergifteten Hunde gehörte Heidrun Barth (61). Der Tierarzt stellte Rattengift als Todesursache fest. „Ich habe präparierte Bratwürstchen am Niehler Damm gefunden. Wer sowas ablegt, kann ja nicht ganz sauber sein“, sagt die Halterin wütend.

Anna Chmiel und ihr Lebensgefährte Marco Degen (29) haben seit den Vorfällen Angst um ihre eigenen Hunde. „Unserm Jack-Russel-Dackel-Mischling Leo haben wir extra einen Maulkorb gekauft.“ Auch gehen sie mit den Hunden nicht mehr ihre gewöhnliche Strecke am Niehler Damm sondern einen anderen Weg.

Bisher fehlt von dem irren Niehler Tierhasser jede Spur. Polizeisprecher Christoph Gilles rät : Wer tote Tiere oder Köder entdeckt oder Verdächtige beobachtet, die Köder im Gebüsch auslegen, solle sofort die Polizei alarmieren.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
"O'zapft is..." – nur drei Schläge brauchte Christian Ude in Köln.
Münchens Ex-OB
Drei Schläge: Ude eröffnet das Kölner Oktoberfest

Fast wie in Bayern lief das ab: Drei Schläge nur brauchte Münchens Ex-OB Christian Ude (66) beim Fassanstich zur Eröffnung des 10. Kölner Oktoberfests im Südstadion.

Die drei Ermittler und der "Dieb" mit den Tatwerkzeugen (nachgestellte Szene).
Kuriose Übung
Die Bahn kämpft mit Wach-Busch gegen Kabeldiebe

Die Bahn lässt sich im Kampf gegen immer professioneller werdenden Kupferdiebstahl mitunter kuriose Methoden einfallen - mit Erfolg.

Wer die deutsche Adresse der China-Firma sucht, landet im Rheinauhafen.
Ultrasonic-Skandal
China-Krimi: Wo sind die Chefs mit 100 Mio. Euro hin?

Der internationale Skandal um "Ultrasonic" geht bis nach Köln. Die Spuren werden am Rheinauhafen gefunden.

Anzeigen


Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
KVB
Köln-Galerien
Unser Veedel
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland
Ausbildung und Beruf
News aus Köln
Alle Videos