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Staus vor der Moschee Sechs Fragen zur Wut-Baustelle an der Inneren Kanalstraße

An der Kreuzung Innere Kanalstraße/Venloer Straße wird die Fahrbahn erneuert.

An der Kreuzung Innere Kanalstraße/Venloer Straße wird die Fahrbahn erneuert.

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dpa Lizenz

Köln -

Seit knapp einer Woche jeden Tag das gleiche: Lange Blech-Lawinen, Geschiebe und Gehupe - und in den Autos wütende Gesichter: Die Baustelle auf der Inneren Kanalstraße an der Moschee sorgt für lange Staus, bis teilweise weit auf die Autobahn 57 hinaus. Wir sprachen mit Abteilungsleiter Kai Lachmann vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik über die Wut-Baustelle und klären alle wichtigen Fragen.

Was wird eigentlich gemacht?
An der Kreuzung Innere Kanalstraße/Venloer Straße wird der Asphalt erneuert, aber auch unterirdisch einiges saniert. Zusammenfassend kann man sagen: Die Straßenecke wird für die bevorstehende Eröffnung der Moschee vorbereitet. Denn ab dann wird hier mit einem großen Ansturm an Autos und Fußgängern gerechnet, die optimale Bedingungen vorfínden sollen.

Straßenarbeiten im Winter - warum denn das?
In Auftrag gegeben wurden die Arbeiten schon im April letzten Jahres - und eigentlich hätten sie auch schon letztes Jahr stattfinden sollen. Durch die Verzögerungen beim Bau der Moschee haben sich aber auch diese Arbeiten nach hinten geschoben. Jetzt wurde mit den Bauarbeiten an Aschermittwoch begonnen. Die Hoffnung: Es soll keinen Frost mehr geben, dadurch sollen die Arbeiten schnell von statten gehen.

Warum kann man das nicht in den Sommerferien machen?
Im Sommer soll die Moschee endlich eröffnet werden. Dann sollen auch die neuen Straßenbeläge und das komplette Umfeld fertig sein. Bauarbeiten in den großen Ferien wären also schlicht zu spät.

Bis wann soll die Wut-Baustelle denn noch bleiben?
Wenn alles nach Plan läuft, bleibt die Baustelle bis zu, 12. März. Einen Strich durch die Rechnung kann nur das Wetter machen. Dass die Bauarbeiter schneller als geplant fertig sind, ist nicht zu erwarten - auch wenn alle Beteiligten Gas geben.

Warum staut sich der Verkehr denn so extrem?
Einen einzelnen Grund dafür gibt es nicht. Lachmann: „Es gibt einfach ein zu hohes Verkehrsaufkommen!“ Schon ohne die Baustelle ist auf der Inneren Kanalstraße kaum genug Platz für alle Autos, die Sperrung von zwei Fahrstreifen ist hier fatal.

Soll ich mir einen anderen Weg suchen?
Ja! Wenn es irgendwie geht, sollten Autofahrer den Bereich meiden. Aber Achtung: Auch die Ausweichstrecken über die Äußere Kanalstraße oder den Gürtel werden überlastet sein. Auch wer einen Umweg fährt, sollte mehr Zeit einplanen.