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StäV-Eröffnung am Flughafen: Die Kölsch-Brücke nach Berlin

Björn Heuser in der neuen StäV: Er probierte „Altkanzler-Filet“ (Currywurst) und Kölsch.

Björn Heuser in der neuen StäV: Er probierte „Altkanzler-Filet“ (Currywurst) und Kölsch.

Foto:

Wand

Köln -

An den Wänden grüßen Willy Brandt, Helmut Schmidt und Angela Merkel auf großen Bildern, über der Theke thront Konrad Adenauer. Vorhang auf für die neue „Ständige Vertretung“ (StäV) am Flughafen, die Dienstag offiziell eröffnet!

„Wir haben alles nach dem Konzept der Ideengeber Harald Grunert und Friedel Drautzburg gestaltet“, erzählt Betriebsleiter Sebastian Rottländer (29), als EXPRESS die StäV besucht.

Die „große“ StäV in Berlin bekommt einen supermodernen Ableger im Abflugbereich des Terminal 1!

Einer der ersten Besucher ist der Liedermacher Björn Heuser (33): Durch seine Mitsingkonzerte an der Spree und im Kölner Gaffel am Dom kennt er beide Städte in- und auswendig: „Alles sehr liebevoll gemacht“, schaut sich Heuser um.

Ein beherzter Biss in das „Altkanzler-Filet“ (Currywurst mit Pommes und Salat) veranlasst den Liedermacher danach zu einer Jubel-Arie: „Ein Kölsch, die Woosch – es ist wirklich alles wie in Berlin.“

Dabei stand die Eröffnung zunächst unter keinem guten Stern: Wegen des neuen Standortes am Flughafen zeigten sich die Besitzer der StäV in der Altstadt nicht amüsiert und tauften ihr Lokal in „Ex-Vertretung“ um.

Doch der Zoff spielt am Flughafen keine Rolle mehr: Ab Dienstag finden auf 120 Quadratmetern rund 90 Gäste Platz – eröffnet wurde nach nur fünf Wochen Bauzeit.

Die Kölsch-Brücke nach Berlin bekommt noch ein geschichtsträchtigen Brocken: Am Dienstag wird ein original Stück Berliner Mauer enthüllt.