Die Einsturzstelle des Stadtarchivs soll jetzt mit einem Besichtigungsgraben ausgestattet werden. Der Graben soll den Gutachtern helfen, die Einsturz-Ursache zu ermitteln.
Gerd Neweling, Leiter des Amtes für Brücken und Stadtbahnbau Köln, sagte in der FAZ, dass den Gutachtern die bisherigen Maßnahmen nicht zur Aufklärung reichen würden. Bisher sollten sie über einen Erkundungsschacht Zugang zur Unglücksstätte erlangen. Zusätzlich sollten Taucher Aufnahmen der defekten Schlitzwand machen.
Mit dem Besichtigungsgraben soll nun die komplette Wand begutachtet werden können. Zusatzkosten sollen für die Arbeiten allerdings nicht entstehen.
Für die unter den Grundwasserspiegel gerutschten Dokumente bringe dieses Vorgehen den Vorteil, dass die gesamte Baugrube geräumt werden könne, bevor Bohrpfähle von 1,20 Meter Durchmesser gesetzt würden. Diese hätten einen Teil des Archivguts zerstört oder weiter beschädigt.
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