Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Stadt gibt nach: Millowitsch bekommt seinen Platz

Der Platz zwischen Gertruden-, Aposteln- und Breite Straße soll den Namen des Volksschauspielers Willy Millowitsch tragen. Links: Die Ladenzeile u. a. mit dem American Fitness Shop. Die Geschäftsleute wollen ihre Firmenadresse nicht ändern.
Der Platz zwischen Gertruden-, Aposteln- und Breite Straße soll den Namen des Volksschauspielers Willy Millowitsch tragen. Links: Die Ladenzeile u. a. mit dem American Fitness Shop. Die Geschäftsleute wollen ihre Firmenadresse nicht ändern.
Foto: Uwe Weiser
Köln –  

Na also! Nach einem monatelangen Gezerre hat die Stadtverwaltung jetzt den Widerstand gegen die Umbenennung des Platzes an der Breite Straße aufgegeben. Der Willy-Millowitsch-Platz kann kommen!

Der grüne Bezirksbürgermeister Andreas Hupke ist erleichtert: „Ein schöneres Weihnachtsgeschenk hätte es nicht geben können.“ Das zuständige Liegenschaftsamt habe ihm versichert, dem Wunsch der Bezirksvertreter nun doch nachzukommen.

Die Politiker wollten den großen Volksschauspieler Willy Millowitsch (1909-1999) ehren, indem sie den Platz an der Gertruden- und Breite Straße nach ihm benennen. Doch prompt legten Bedenkenträger bei der Stadt ihr Veto ein.

So berichtete EXPRESS am Montag über das Gezerre um den Willy-Millowitsch-Platz.
So berichtete EXPRESS am Montag über das Gezerre um den Willy-Millowitsch-Platz.

Sie sahen darin einen Verstoß gegen amtliche Richtlinien. Demnach müsse ein durchgehender Straßenzug einen einheitlichen Namen haben. Es ginge nicht, dass die Breite Straße durch das Einfügen des Willy-Platzes unterbrochen werde. Basta!

Hupke war über die Posse derart sauer, dass er mit dem Gang vor das Verwaltungsgericht gedroht hat. Diese Peinlichkeit bleibt Köln erspart. Im Januar können die Bezirksvertreter den Willy-Millowitsch-Platz formal beschließen.

Ist erleichtert: Peter Millowitsch.
Ist erleichtert: Peter Millowitsch.
Foto: ZIK

Auch Willys Sohn Peter (63) ist erleichtert: „Dieses Gezerre um den Platz war unwürdig. Ich freue mich sehr über diese Entscheidung, ein richtiges Weihnachtsgeschenk. Und wenn es soweit ist, werde ich mir auf dem Willy-Millowitsch-Platz ganz bestimmt einen Kaffee gönnen.“

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Stefanie Löhn wurde Sex gegen Mietvertrag wie in dieser nachgestellten Szene angeboten.
Wohnungssuche
41-Jährige erpresst: Mietvertrag? Nur gegen Sex!

Sie suchte einfach nur eine Wohnung. Doch angeboten wurde ihr nur Sex. Stefanie Löhn (41) aus Kiel kann es noch immer nicht fassen, was auf dem Kölner Wohnungsmarkt los ist.

Im vergangenen Jahr zogen die Autonomen übergangsweise in das Gebäude am Eifelwall.
Luxemburger Straße
Neuer Standort für das Autonome Zentrum

Wie die Stadt Köln am Freitag mitteilte, habe man mit den Betreibern des Autonomen Zentrums eine Vereinbarung über einen neuen Standort geschlossen.

Die Fahrbahndecke der A1 wird aufgerissen.
Nach der Vollsperrung
Unter der Autobahn 1 schlummert KEINE Weltkriegsbombe

Verkehrschaos auf der A 1 wegen einer Bombensuche – und am Ende entpuppte sich das Fundstück als ganz schön banaler Gegenstand.

Anzeigen




Umfrage

Lohnt sich eine Lauf-App für Hobby-Jogger?

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
KVB
Köln-Galerien
Unser Veedel
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland
Ausbildung und Beruf
News aus Köln
Alle Videos