Ein sattes Minus von 113,1 Millionen Euro hat die Sparkasse KölnBonn im vergangenen Jahr fabriziert. Trotzdem spricht Sparkassen-Vorstand Artur Grzesiek von einer „Trendwende“.
Grund: Im Vergleich zu 2008 sei der Jahresfehlbetrag um rund 40 Prozent reduziert worden. Auch das Betriebsergebnis nach Bewertung konnte von minus 390,9 Millionen auf minus 92,4 Millionen Euro gesteigert werden.
Laut Grzesiek würden die strukturellen Maßnahmen in den Bereichen Kosten und Vertrieb sowie die Abarbeitung der Altlasten endlich fruchten. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde im vergangenen Jahr um 152 reduziert. Da freiwerdende Stellen in Zukunft nicht neu besetzt werden, soll die Anzahl der Mitarbeiter bis 2014 um weitere fast 700 Arbeitsplätze schrumpfen.
Zugleich konzentriere sich die Sparkasse KölnBonn verstärkt auf die Privatkunden und den Mittelstand. So habe das Kreditinstitut im vergangenen Jahr rund 4200 neue Girokonten in „einem hart umkämpften und weitgehend gesättigten Markt“ eröffnet.
Das Volumen der Wertpapieranlagen in Kunden-Depots sei um 1 Milliarde auf 8,8 Milliarden Euro gestiegen.
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