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Sieg gegen Rechtsextreme: NPD darf keine Höhner-Songs mehr spielen

Mit der rechtsextremen Partei wollen die Höhner absolut nichts zu tun haben.

Mit der rechtsextremen Partei wollen die Höhner absolut nichts zu tun haben.

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Alexander Schwaiger

Köln/Erfurt -

Etappensieg für die Höhner im Kampf gegen die rechte Brut. Nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Erfurt darf die Thüringer NPD bis auf weiteres bei ihren Wahlkampfauftritten keine Hits der Kölschband spielen. Sonst droht den Rechtsextremen eine Strafzahlung im sechsstelligen Bereich.

„Wir möchten an dieser Stelle denjenigen, aufmerksamen Menschen dafür danken, dass sie uns, die Höhner, über die Tatsache informiert haben, dass die NPD unsere Songs für ihre Zwecke nutzt. Ohne das Forum Facebook und die Kontaktaufnahme einer ganzen Reihe von Usern, hätten wir möglicherweise nicht so rasch reagieren können“, teilte die Gruppe auf ihrer Facebook-Seite mit und bat um weitere Hinweise, falls die rechtsextreme NPD sich nicht an das Verbot halte.

Winfried Seibert, Anwalt der Höhner, kündigte nach diesem Erfolg an, auch in Sachen Urheberrechtsverletzung und Schadensersatz weiter gegen die rechtsradikale Partei vorzugehen (EXPRESS berichtete). Das Geld, das man dabei möglicherweise erstreite, wollen die Musiker spenden.

Höhner verklagen NPD!
Köln, 08.09.14: Songs der Kölner Band "Höhner" wurden missbräuchlich für den NPD-Wahlkampf in Thüringen gebraucht. Die Höhner gehen nun gerichtlich gegen die rechtsextreme NPD vor.

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