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Sex-Angriff an Karneval: TV-Journalistin: „Eine Hand landete auf meiner Brust“

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Die belgische TV-Journalistin Esmeralda Labye wurde bei der Live-Übertragung Opfer einer Sex-Attacke.

Foto:

Screenshot RTBF

Köln -

Der Sex-Angriff auf die belgische TV-Journalistin Esmeralda Labye (42): Sie wurde bei einer Live-Übertragung für den Sender RTBF vor laufender Kamera von zwei Männern angegriffen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr auf dem Alter Markt. Die Täter sind noch auf der Flucht.

Am Abend äußerte sich Labye in einer Fernsehsendung über die Vorkommnisse in Köln: „Erst machte er nur Faxen hinter mir. Dann landete eine Hand auf meiner Brust. Ich war schockiert.“

Die Chancen, dass die Polizei den Grabscher und seinen Komplizen schnell erwischt, sind groß. Es gibt Videomaterial, auf dem die Tat gut zu erkennen ist. Die Ermittlungen laufen.

Inzwischen hat sich die Stadt Köln bei der Reporterin entschuldigt.

Bis 17 Uhr wurden bei der Polizei fünf weitere sexuelle Übergriffe gemeldet.

Eintritt für Kuss

Einer Frau soll durch einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der Einlass zu einer Veranstaltung gegen die Zahlung von 25 Euro oder einen Kuss angeboten worden sein.

In den weiteren Fällen wurden Frauen unsittlich berührt oder auf sexueller Basis beleidigt.

Taschendiebstahl und Körperverletzung

Zudem wurden mehrere Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen Taschendiebstahls, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Mit Drogen erwischt

Bislang wurden 21 freiheitsentziehende Maßnahmen durchgeführt. Gründe waren Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und ein Raubdelikt.

Pyro-Alarm vor dem Dom

Vor dem Dom entzündete ein Mann eine Fackel (keine Pyrotechnik).

Einsatzkräfte der Polizei waren schnell vor Ort. Der Mann löschte die Fackel.

Jecke mit Waffenattrappen

Zwei Jecken führten Waffenattrappen mit sich, die durch Polizeibeamte sichergestellt wurde.

Insgesamt waren in Köln 2000 Polizisten im Einsatz.

(mt)