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Schwerer Arbeitsunfall: Stromschlag an den Bahngleisen! Ein Arbeiter tot, einer in Lebensgefahr!

Die Einsatzstelle am Freitagmorgen: Während die Feuerwehr auf dem Boden um das Leben des einen Arbeiters kämpft, liegt die Leiche seines Kollegen noch auf dem Kesselwagen (von uns verfremdet).

Die Einsatzstelle am Freitagmorgen: Während die Feuerwehr auf dem Boden um das Leben des einen Arbeiters kämpft, liegt die Leiche seines Kollegen noch auf dem Kesselwagen (von uns verfremdet).

Foto:

Carsten Rust

Köln -

Drama in Köln-Zollstock: Auf den Bahngleisen nahe dem Südstadion ist am Freitagmorgen ein Arbeiter ums Leben gekommen, ein anderer wurde schwerstverletzt – offenbar haben die beiden einen Stromschlag von der Oberleitung bekommen!

Zeugen hatten die Rettungskräfte gegen 8.45 Uhr alarmiert, offenbar waren die beiden Männer mit Wartungsarbeiten an einem Kesselwagen in Höhe des Arbeitsgerichts beschäftigt gewesen. Einer der Arbeiter verbrannte vor Ort auf dem Kesselwagen, sein Kollege wurde zunächst reanimiert. Die Hälfte seines Körpers ist verbrannt, er schwebt auch in akuter Lebensgefahr.

Kollege wollte helfen

Nach ersten Informationen hatte der später getötete zuerst einen Stromschlag bekommen, als sein Kollege das sah, wollte er zur Hilfe eilen und wurde beim Versuch, auf den Kesselwagen zu kommen, auch verletzt.

Wie es zu dem schrecklichen Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Bevor Arbeiter auf solch einen Waggon dürfen, muss normalerweise der Strom abgeschaltet und die Leitung geerdet sein. Die Ermittlungen laufen!

Erst vor rund einer Woche war ein junger Mann am Güterbahnhof in Kalk auf einen Waggon geklettert und durch einen Stromschlag schwer verletzt worden.