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Schwere Hehlerei: Litauer verschob geklaute BMWs aus Köln

Schickes Gefährt: So ein BMW-X5-Modell sollte Jonas L. (36) nach Osteuropa verschieben.
Schickes Gefährt: So ein BMW-X5-Modell sollte Jonas L. (36) nach Osteuropa verschieben.
Foto: BMW (Symbolfoto)
Köln –  

Aller guten Dinge sind drei – dieses Sprichwort hat sich für den Litauer nicht bewahrheitet: Beim dritten geklauten BMW, den Jonas L. (36, Name geändert) nach Osteuropa „verbringen“ sollte, wurde er geschnappt.

Zuerst war es ein schwarzer BMW X5 (Wert: 40.000 Euro), dann ein weißer BMW 530 D im Wert von 20.000 Euro und zu guter Letzt ein weißer BMW X5 (Wert: 62.000 Euro ), gestohlen in Rodenkirchen, den L. über die Grenze nach Osteuropa schaffen sollte.

Alles in knapp zwei Wochen. Festgenommen wurde L. auf seiner letzten „Tour“ Mitte April auf der A2 bei Bielefeld. Vor Gericht war zunächst unklar, ob Witwer L. (Vater von zwei Kindern) als Dieb mitwirkte oder als Hehler. Der wortkarge Mann gestand die Hehlerei nach der Anklageverlesung rasch ein: „Es ist alles gesagt worden.“

Mehr wolle er nicht sagen. Auf Nachfrage erklärte L. dann doch sein Motiv: Er habe die Wagen nur überführt. In Litauen schuldete er jemandem noch etwas und habe das so abarbeiten müssen. Schaden entstand keiner, der blaue BMW wurde an der polnisch-litauischen Grenze entdeckt, die anderen beiden Wagen sind auch gefunden worden.

Man könne L. nicht nachweisen, dass er ein professionelles Bandenmitglied sei, so der Staatsanwalt. Da er geständig war und nicht vorbestraft, wurde daraus ein kurzer Prozess. L. wurde wegen schwerer Hehlerei in drei Fällen zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Der Richter: „Es war eine Scheißaktion. Das wissen Sie auch und haben dafür die Quittung gekriegt.“

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