Der Vater des sechsjährigen Mädchens, das am Wochenende im Kinderkrankenhaus gestorben war und bei dem nach Angaben der Klinik der Schweinegrippe-Virus H1N1 gefunden wurde, hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
„Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachtes der fahrlässigen Tötung“, bestätigte eine Sprecherin der Behörde. Der Vater erhebt schwere Vorwürfe gegen das Krankenhaus, das erklärt hatte, das Mädchen sei „mit Verdacht auf Schweinegrippe“ gestorben.
„Es gab diesen Verdacht nicht und es wurde auch nicht daraufhin untersucht“, sagte der Vater zu EXPRESS. „Es gab keine Vorerkrankung. Unsere Kinderärztin hat gesagt, dass unsere Tochter an dem H1N1-Virus, wenn es ihn denn gab, gar nicht hätte sterben können.“
Bei der Ankunft in der Klinik sei seine Tochter in einen „kalten Raum und nicht etwa auf die Intensivstation“ gebracht worden, sie habe dann eine Untertemperatur von 35,3 Grad Celsius gehabt.
„Meine Tochter ist quasi in meinen Armen gestorben, ich bin dann mit ihr zur Intensivstation gerannt, wo versucht wurde, sie zu reanimieren“, so der Vater. Die Klinik wollte vorerst keine Stellungnahme abgeben.
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.