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Empfehlen | Drucken | Kontakt 18.07.2012 - 11:30 Uhr

Schockierender Fund: Bei der Grabpflege Schädel gefunden

Von BASTIAN MAY
Claudia Schmitt (48) ist entsetzt. Bei der Pflege am Grab ihrer Mutter findet sie Überreste eines Totenschädels.
Claudia Schmitt (48) ist entsetzt. Bei der Pflege am Grab ihrer Mutter findet sie Überreste eines Totenschädels.
Foto: Udo Gottschalk
Köln –  

Ein Schock fürs Leben. Bei der Pflege eines Grabes, das durch den Regen zerfurcht war, findet eine Frau die Überreste eines Totenschädels.

Eigentlich wollte Claudia Schmitt (48) am Dienstag ihren Vater Heinz (82) mit an das Grab ihrer vor drei Wochen verstorbenen Mutter nehmen. „Er ist nicht mehr gut zu Fuß, wollte aber Mama trotzdem, wie immer , einmal die Woche auf dem Friedhof besuchen. Aber wegen dem Regen blieb er dann doch lieber zu Hause“, so Claudia.

Die Schädeldecke und der Unterkiefer. Im Gebiss steckten noch Goldzähne.
Die Schädeldecke und der Unterkiefer. Im Gebiss steckten noch Goldzähne.
Foto: Udo Gottschalk

Gut, dass ihr Vater diesmal nicht mitgenommen ist: „Diesen Schock hätte er sicher nicht verkraftet.“ Denn als sie mit einem Rechen den von den zahllosen Regenfällen aufgeweichten Grabboden ebnet, macht sie einen grausigen Fund: „Erst dachte ich an eine Kokosnuss.

Da waren auch viele Würmer und Maden. Aber als ich dann noch ein Gebiss samt Unterkiefer fand, bin ich ausgeflippt. Klar hat man dann das schlimme Gefühl, dass man die Überreste seiner eigenen Mutter gefunden hat.“

Unter Tränen und Schockzustand ruft Claudia ihren Bruder Harald an. „Ich habe gar nicht verstanden, was los war. Claudi war so außer sich. Ich hab nur Westfriedhof gehört und bin sofort hin“, so der 46-Jährige. Vor Ort nimmt er seine Schwester in den Arm, beruhigt sie und ruft die Friedhofsverwaltung.

Auch die Mitarbeiter sind bestürzt: „So etwas kann vorkommen, aber wir können uns nur entschuldigen. Die Überreste werden morgen bei einer anderen Beerdigung beigesetzt.“

Wenig Trost für Claudia: „Jeden Tag zünde ich für Mama eine Kerze auf ihrem Grab an. Ob ich dazu morgen auch den Mut habe, weiß ich nicht.“

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