Am Donnerstagmorgen schauten viele Kölner erstaunt aus dem Fenster.
Besonders große Schneeflocken fielen für wenige Minuten vom Himmel – danach normalisierte sich die Flockengröße und um punkt 11 Uhr war alles schon wieder vorbei. Anschließend schien sogar die Sonne.
EXPRESS.DE erklärt das Phänomen der Monster-Flocken:
Schnee ist Wasser in fester Form. Er besteht meist aus verzweigten, kleinen Eiskristallen von gewöhnlich sechseckigen Plättchen, Säulen oder Sternchen von zarter Struktur.
Welche Form und Größe die Flocken haben, hängt vor allem von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit bei ihrer Entstehung ab. Große Schneeflocken bilden sich vor allem bei Temperaturen von mehr als minus fünf Grad. Dann werden die Schneekristalle besonders gut durch Wassertröpfchen aneinandergekoppelt. Bei tieferen Temperaturen können sich teilweise nur Eiskristalle ausbilden - und der Schnee fällt in Form von Schneesternen, Eisplättchen oder Eisnadeln.
Am Anfang steht der Eiskeim
Ausgang für jegliche Art von Schneeflocke ist der Eiskeim. Das kann zum Beispiel ein Staubpartikel sein, um den herum ein Wassertropfen gefriert. Je mehr Wasserdampf sich in der Folge anlagert, desto mehr Arme und Sprossen entstehen um den Eiskeim herum - und je wärmer es dann auf dem Weg nach unten wird, desto mehr solcher Schneesterne oder anderer Fragmente verhaken sich ineinander. Es sollen schon Flocken von bis zu 20 Zentimetern Durchmesser gesichtet worden sein, heißt es auf der Website des Deutschen Wetterdienstes.
Weil sich auf ihrem eine bis drei Stunden dauernden Weg nach unten Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit für die Flocke ständig ändern, gleicht am Ende keine der anderen.
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