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Rückblick: Die kuriosesten Einsätze der Polizei im Rheinland

Die Polizei hat es auch nicht immer einfach. Wir haben die kuriosesten Einsätze aus 2012 zusammengefasst.
Die Polizei hat es auch nicht immer einfach. Wir haben die kuriosesten Einsätze aus 2012 zusammengefasst.
Foto: dpa
Köln/Rheinland –  

Das Jahr geht zu Ende – Zeit für einen Rückblick, welche kuriosen Einsätze die Polizisten in Köln und im Rheinland absolvieren mussten.

  • In die Rubrik „dumm gelaufen“ fällt der Versuch von gescheiterten Autodieben, die Anfang Juni in einer Aachener Werkstatt einen Kleinlaster stehlen wollten. Dabei hatten sie zwar erfolgreich die Wegfahrsperre des Wagens manipuliert, allerdings die nicht ganz unwichtige Tatsache übersehen, dass der kaputte Motor des Lasters bereits Tage zuvor ausgebaut worden war.

  • Ziemlich dreist verhielten sich zwei betrunkene Männer, die ebenfalls Anfang Juni in einer Polizeiwache im Vorraum übernachten wollten. Als die Beamten dies untersagten und das Duo mit Gewalt an die frische Luft brachten, warf einer der beiden eine Bierflasche gegen einen Streifenwagen. Ziel erreicht: Sie mussten die Nacht in Ausnüchterungszellen verbringen.

  • Ein 72-Jähriger nahm die neunjährige Enkelin auf deren Wunsch im Kofferraum seines Pkws auf einen Ausflug mit. An einem Badesee angekommen, vergaß er das Kind. Ein Zeuge hörte die Hilferufe und alarmierte die Polizei. Das Kind wurde befreit und von einem Notarzt untersucht. Die Polizei verwarnte den Großvater.

  • Aus Liebe wurde ein 36-Jähriger zum Dieb. Er stahl bei einer Ausstellung ein Bild und vermachte es seiner Angebeteten. Die zeigte sich allerdings wenig empfänglich. Als sie erfuhr, dass das Gemälde gestohlen war, lehnte sie das Geschenk ab und gab ihrem Verehrer den Laufpass. Das Bild wurde unversehrt zurückgegeben.

  • Ein kurioses Pärchen beschäftigte Ende August die Polizei in Bochum. Dort hatte eine knapp bekleidete 33 Jahre alte Frau einen 55-jährigen nackten Mann an einer Hundeleine ausgeführt. Nach Angaben der beiden führte die Frau den Mann „zur Verrichtung seiner Notdurft aus“. Für diese Aktion hatten die Beamten allerdings wenig Verständnis. Sie zeigten das Paar wegen Belästigung der Allgemeinheit an.

  • Die Ordnungshüter mussten sich auch als Entfesselungskünstler bewähren. So meldete sich ein aufgeregter und nicht mehr ganz nüchterner Mann bei der Polizei. Bei einem Besuch bei einer Prostituierten war ihm eine Handfessel angelegt worden. Nach der Dienstleistung bekam er die Handschelle nicht mehr ab und bat die Beamten um Hilfe. Dank des reichhaltigen Schlüsselfundus der Polizei konnte der Freier befreit werden. Die Handfessel durfte er behalten.

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