Der Tourismus mausert sich für Köln immer mehr zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor.
Köln-Tourismus-Chef Josef Sommer ist zuversichtlich, dass in diesem Jahr erstmals die Rekordmarke von fünf Millionen Übernachtungen geknackt wird.
Davon profitieren nicht nur die Hotels, die bald 30 000 Betten parat halten.
Laut einer neuen Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (Uni München) bleiben durch den Tourismus knapp fünf Milliarden Euro im Jahr in der Stadt hängen.
Besonders der Einzelhandel profitiert mit einem Anteil von 50 Prozent am Umsatz davon, dass Köln als Ziel von Städtereisen immer beliebter wird. Dem Fiskus bringt dies durch Mehrwert- und Einkommenssteuer 537 Millionen, dem Stadtsäckel etwa 170 Millionen Euro.
Die Experten errechneten im Auftrag von der IHK und Köln-Tourismus, dass inzwischen 87 800 Jobs in Köln direkt am Tourismus hängen – das wären mehr als in der Auto-Industrie.
Jeder Hotelgast lässt am Tag etwa 200 Euro in Köln. Tagesbesucher und jene, die privat übernachten („Couch-Surfing“), geben 41,50 Euro aus. Letztere sind in der Münchner Studie noch nicht erfasst.
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